Leute fragen mich, welches kindliches Ereignis dazu geführt hat, dass ich so ein Incel geworden bin. Nun…“
Wie meine Blutlinie voller Frauenschläger auf mich herabblickt, weil ich einer Frau die Tür aufhalte:
Boomer kaufen sich für 60.000 € einen brandneuen SUV, nur um danach in den nächstbesten Kindergarten reinzubrettern, weil sie mit der Technik überfordert sind.
Unsere IT erstellt selber Sicherheitsschulungen für unsere Mitarbeiter. Zum Thema sensible Daten auf Firmengeräten gab es folgenden Powerpointslide:
"Lasse deinen Firmenlaptop nie bei einer Prostituierten als Pfand, wenn du deinen Geldbeutel vergessen hast."
Ich habe die Argumente gegen Abschiebungen nie verstanden. Die meiste Zeit kommt die Aussage: Ja, aber dann begehen sie in ihrem Herkunftsland die Straftaten. Man würde das Problem verlagern und sie sollen doch bitte hier bestraft werden. Es gibt in meinen Augen viele Gründe, die dagegen sprechen.
Der erste Punkt ist der finanzielle. Wir als steuerzahlende Gesellschaft müssen für die Unterbringung im Gefängnis aufkommen.
Zweiter Punkt wäre, dass die Strafen bei uns viel zu niedrig sind im Vergleich zum Herkunftsland. Der Täter kann, wenn er rauskommt, in Deutschland viel schneller rückfällig werden als im Heimatland. Dort sind die Strafen höher und er würde sich zweimal überlegen.
Der dritte bzw. nächste Knackpunkt ist: für viele Linke schwer nachzuvollziehen, aber man denkt an sich und seine Gemeinschaft. Man begründet, dass innere Sicherheit für die eigenen Leute an erster Stelle steht und die Straftaten in anderen Ländern egal sind, was dort passiert. Da aber laut ihrer Logik alle Menschen gleich sind und überall am besten die gleichen Privilegien genießen müssen, stößt dieser Punkt auf Granit. Man möchte auch eine Außenwirkung erzielen, um den Leuten aufzuzeigen: bis hierhin und nicht weiter.
Wer kein dauerhaftes Bleiberecht hat und hier Straftaten begeht, hat das Gastrecht verwirkt. Abschiebung ist dann keine Extra-Strafe, sondern die Rücknahme einer aufenthaltsrechtlichen Vergünstigung. Ich sag mal salopp: Innere Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum hat Vorrang vor dem Bleiberecht des Täters.
Darüber hinaus ist es schon witzig, dass man gegen Abschiebung ist, aber die Leute, die geflohen sind und hier Asyl beantragen, den Tätern aus ihren Heimatländern schutzlos ausgeliefert sind. Man könnte argumentieren und sagen, dass man die Flüchtlinge in Deutschland durch Abschiebungen von Tätern aus ihren Heimatländern schützen möchte.
Die Doppelmoral könnte man ja auch anschneiden, indem man fordert, Maja T. aus Ungarn nach Deutschland abzuschieben, quasi in ihr Herkunftsland, weil man hier bessere Betreuung und Behandlung für sie erwartet, obwohl das gegen das eigene Narrativ zur Abschiebung spricht. Aber wir lassen das erstmal so stehen.