@Frischepost

Leitung Kommunikation @dtbauindustrie, Politologin, früher @bmel, #sanaKliniken und @bild// ex-Redakteurin//was mit Buchstaben und Politik - und Ostwestfälin

Joined January 2010
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Dieser Kommentar von Jörg Thadeusz ist eine Sternstunde des ÖRR. Großes Kompliment. "Wehret den Anfängen" darf keine politische Floskel bei SPD und Grünen bleiben. Ein Regierungsbündnis im Berliner Senat mit den Antisemiten, Israelhassern und Islamistenfreunden der Linken überschreitet rote Linien deutscher Staatsraison und ist ein politisches No Go.
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Gibt es eigentlich auch Bundeszwang gegen eine linke Bürgermeisterin, die Antisemitismus duldet, mit Enteignungsfantasien das Eigentumsprinzip der Marktwirtschaft verrät und mit Clan-Chefs feiert? 🫣
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Was mir seit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt nicht aus dem Kopf geht, ist dieses Foto, das Ulrich Siegmund am Sonntag, wenige Stunden vor der Wahl, gepostet hat. Er sitzt mit seiner Frau, diesem Anti-Woke-Comedian Udo Bönstrup und dem Influenzier Kolja Barghoorn auf seiner Terrasse. Vor ihnen: Wurstgulasch mit Spirelli, Coca-Cola und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda von Edeka. Siegmund trägt ein etwas abgewetztes Adidas-Shirt. Im Hintergrund eine ziemlich gewöhnliche Terrassengarnitur aus diesem schwarzen Fake-Rattan. Dazu schreibt er: „Kleine Mittagspause, wir sehen uns um 18 Uhr.“ Ich glaube, dieses Foto zeigt ein Phänomen, das die politische Konkurrenz der AfD und auch wir ganzen rund um die Uhr analysierenden Journalisten so gar nicht auf dem Schirm haben: Die AfD kann sich als „normal“ darstellen, weil viele andere politische Milieus diese ganz banale Normalität kaum noch glaubwürdig repräsentieren können. Ich glaube nämlich ernsthaft: Wenn ich dieses Essen meiner Berliner Bubble – egal, ob konservativ, liberal oder linksliberal – vorsetzen würde, würden bei nicht wenigen ziemlich schnell die Nasen gerümpft. Wurstgulasch mit Spirelli und dazu Gut-&-Günstig-Gouda. „Was ist das denn?“ oder „Sowas esse ich doch nicht.“ Und genau das ist doch interessant. Gerade in Milieus, die ständig über Klassismus, soziale Ausgrenzung und die Lebensrealität der „kleinen Leute“ reden, ist diese ganz banale Alltagsnormalität teilweise so weit entfernt, dass man sie selbst gar nicht mehr repräsentieren kann. Ich meine damit ausdrücklich nicht, dass Wurstgulasch oder Gut-&-Günstig-Gouda schlecht wären. Ich würde das auf jeden Fall essen. Es geht um die Optik, um die ganze Szenerie. Um eine bestimmte Form von Alltag, die für einen großen Teil der Bevölkerung völlig normal ist, die aber in manchen politischen Milieus fast schon wie eine fremde Welt wirkt. Und genau das kann die AfD inzwischen erstaunlich gut besetzen. Da sitzt der Spitzenkandidat eben einfach auf seiner Terrasse, kurz vor der wahrscheinlich wichtigsten Wahl Deutschlands seit Jahren. Wurstgulasch, Spirelli, Cola, billiger Gouda, altes Adidas-Shirt. Das ist vielleicht auch einfach keine besonders raffinierte politische Inszenierung, sondern vielleicht wirklich einfach das, was Ulrich Siegmund in diesem Moment gemacht hat. Vielleicht funktioniert es gerade deshalb. Auch die Ostromantik, die im Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt eine Rolle gespielt hat, funktioniert ja nicht über konkrete politische Inhalte. Sie funktioniert über eine bestimmte Ästhetik und über das Gefühl: Die verstehen, wie wir leben. Die finden das nicht peinlich. Die müssen uns nicht erklären, wie man richtig lebt. Ich glaube, man unterschätzt den kulturellen Teil dieser Erzählung. Die AfD vermittelt nicht nur: Wir haben die richtigen politischen Antworten. Sie vermittelt auch: Wir sind wie ihr. In Sachsen-Anhalt hat die AfD damit ein Klientel politisiert, das bisher unpolitisch war. Vielleicht eben auch, weil dieses Klientel bisher in einer ganz anderen Welt gelebt hat als die, die bisher Politik gemacht haben. Ulrich Siegmund hat es geschafft, das Politische zurück in deren Welt zu holen. Das funktioniert mit einfachen Antworten und verkürzten Erzählungen natürlich besonders gut. Aber eben auch über das Gefühl, das Siegmund den Menschen gegeben hat: endlich wieder irgendwo dazuzugehören. Sich endlich wieder von Menschen repräsentieren zu lassen, die sind wie sie und leben wie sie. Eine Bewegung sei das eben, wie Siegmund unermüdlich betont hat. Und vielleicht ist genau das ein Teil des Problems für die anderen Parteien. Man kann ständig über Klassismus und soziale Ausgrenzung sprechen. Aber wenn man gleichzeitig eine politische und kulturelle Ästhetik entwickelt, bei der ein Teller Wurstgulasch mit Spirelli und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda schon etwas sind, bei dem man insgeheim die Nase rümpft, dann wird es schwierig. Deshalb geht mir dieses völlig banale Foto nicht aus dem Kopf. Es geht einfach um die Frage, wer Menschen noch glaubwürdig vermitteln kann: So wie du lebst, ist völlig normal – und wir, die dich vertreten oder vertreten wollen, leben genauso.
Kleine Mittagspause. Wir sehen uns 18:00 Uhr wieder! Danke @MitAktien und @UdoComedy
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Es gibt viel zu sagen.
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Das Perfide an der DDR waren nicht Kamerasysteme im öffentlichen Raum, sondern Wanzen im Schlafzimmer.
Grünexhain Kameraüberwachung bei Demos nein, auf keinen Fall. Kameras zur Überlassung der Poller an der Simplon kein Problem. Doppelmoral Poller wurden Anfang August geklaut nun kommt die DDR zurück. Natürlich unter dem Deckmantel Kinder, Schulwegsicherheit etc.
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Mich würde eine Gegenposition interessieren. Und zwar eine, die nicht einfach darin besteht zu sagen: "Poschardt ist böse, Springer ist böse, alle rechts", sondern eine Gegenposition, die aus Argumenten besteht. Wieso haben wir diese Verhältnisse, wieso ändern wir sie nicht?
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Milliarden versprochen. Baustellen warten. Das Sondervermögen kommt zu langsam an, so Tim-Oliver Müller, HGF der #BAUINDUSTRIE gegenüber @welt. Verband senkt seine Umsatzprognose auf +1 %. welt.de/wirtschaft/article6a…
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Da weiß man wirklich nicht wo man anfangen soll. Von A-Z 😵‍💫
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Neue #Allensbach-Studie zeigt: Das Bau-Image steckt zwischen Klischee und Realität. Im Interview mit „Der Bauunternehmer“ macht #BAUINDUSTRIE-Präsident Olaf Demuth klar: „Wir müssen unsere Vorzüge offenbar besser erzählen.“ Zum Artikel: der-bau-unternehmer.de/nachr…
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Hält die Zielgruppe in etwa genauso effektiv vom Produkt ab.
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Wir müssen bauen, bauen, bauen (+ sanieren) und nicht irgendwelche Quatsch Enteignung-Debatten führen
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Wir haben es nicht geschafft, eine in die Gesellschaft wirkende emanzipatorische Kritik am polit. Islam samt Einwanderungspolitik zu etablieren, die sich nicht aus fremdenfeindl. Ressentiments speist. Das Vakuum füllt die AfD – als falsche, aber für viele glaubwürdige Alternative
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Bei allem Respekt vor euren Fahnen: Aber das stärkste Zeichen für Toleranz ist die konsequente Bekämpfung der Intoleranten.
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Good Morning from Germany, where the welfare state now absorbs almost a third of GDP. In 2025, social spending hit €1.43tn, or 32% of output, up from 31.2% in 2024. Last year, benefits rose 5.7%, while nominal GDP grew only 3.3%, meaning the social state is outgrowing the economy.
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Ich lehne Leihmutterschaft ab, es ist legitim das anders zu sehen und zu einem anderen Schluss zu kommen. Was nicht legitim ist, ist öffentlich dagegen Position zu beziehen und es dann unter Umgehung der Rechtslage hierzuland, die man selbst aktiv unterstützt, zu tun.
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Feiere Jonathan Tah für seinen Mut, als sechster Elfmeterschütze anzutreten, als sich keiner mehr traute
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Die Gleichsetzung von CDU und AfD ist inhaltlich falsch, geschichtsvergessen und mit Blick auf die Verteidigung der Demokratie gefährlich.
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Witzig, wie sehr sich gerade die Leute, die noch nie FDP gewählt haben über die Kandidatur von MASZ gefreut haben. Ob Kubicki die bessere Wahl ist, wird sich zeigen. Ich wünsche der FDP Erfolg und Erneuerung.
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