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Leiter Sozialpolitik Wirtschaftskammer Österreich, meine pers. Meinung

Joined March 2019
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Nur 1/3 der Fußball WM Teilnehmer kommt aus Europa, aber 3/4 der Viertelfinalisten. Dasselbe 2018 u 2022. Curacao macht die WM bunter, aber es wäre sportlicher, eur. Kaliber wie Italien wären dabei. #Fussballwm #fifaworldcup
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Wir geben jährlich rund 200 Mio. Euro für #Kuren aus — trotzdem wissen wir erstaunlich wenig darüber, ob sie uns tatsächlich länger gesund, arbeitsfähig und selbstständig halten. Meine Erwartung ist eher skeptisch: Dauerhafte Verhaltensänderungen lassen sich durch kurze Maßnahmen meist nur schwer erzielen. Belastbare Evidenz wäre wichtig — und vermutlich vergleichsweise leicht zu gewinnen.
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das versteht "meine" Alma Mater die Uni Wien unter #Meinungsfreiheit & Wissenschaftsfreiheit? Zu #Gender und #Postkolonialismus darf man sich nicht mehr kritisch äußern? Auch nicht zum FWF - kritische Äußerungen unerwünscht? Gut zu wissen, dann ist es höchst an der Zeit den Mund NICHT zu halten.
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Eine moderne Volkswirtschaft kann nicht davon leben, dass wir alle einander pflegen u verwalten, meine ich in der heutigen Presse. Einige freuen sich hingegen, dass der Staat wächst. Kurzsichtig. #Arbeitsmarkt #Demografie #Budget
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Das Finanzierungsproblem der #Pensionen war seit Jahren absehbar. Das Hinausschieben von Reformen macht die nötigen jedes Jahr Veränderungen schmerzhafter. (via @sn_aktuell)
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Als ich klein war, hatten die meisten Familien in meinem Umfeld mehrere Kinder. Auch ich bin mit drei Geschwistern aufgewachsen. Wir waren miteinander, haben aufeinander geschaut, gestritten, voneinander gelernt. Heute ist es anders. Immer weniger Kinder werden in Österreich, in ganz Europa geboren. Bei uns im Durchschnitt 1,29 Kinder pro Frau. Viele Großeltern blicken auf wenige Enkelkinder. Inzwischen sterben mehr alte Menschen als Babys auf die Welt kommen.   Diese Entwicklung ist unumkehrbar. Sie hat riesige Folgen für uns alle. Die Pensionskassen leeren sich, das Gesundheits- und Pflegesystem leidet. Die Einsamkeit nimmt zu. Junge Menschen verschieben den Kinderwunsch auf später oder entscheiden sich ganz dagegen. Das hat viele Ursachen: die Unsicherheit in der beruflichen Zukunft, im Privatleben, in der Beziehung, in der Weltlage. Daneben gibt es auch das Leid der ungewollt Kinderlosen.   Was gibt mir trotzdem Hoffnung? Ich beobachte die Freude der Großeltern am Enkelkind. Ich sehe junge Väter, die ihr kleines Kind tragen. Jedes Kind ist ein Stück Zukunft. Das Leben ist stärker!
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Geburten-Rekordtief. Früher waren Kinder Freude, Zukunft, familiäres Netz, heute nur „unbezahlte Sorgearbeit“. Dabei Kaufkraft heute 3x so hoch wie im Babyboom der 60er Jahre, Familienleistungen EU-Spitze, Kinderbetreuung weit besser als früher. #Demografie #Kinder @Statistik_at
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Spain and Italy have some of the lowest birth rates in Europe. At the same time, together with Austria, they have the highest unfunded pension obligations, at almost 500% of GDP. Can someone please explain how they will finance their pension payments in the future?
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Grad das Schmankerl gefunden Titel: "Die Menschen gehen immer später in Pension" - links Wie die gesamte Zeitreihe aussieht - rechts arbeiterkammer.at/interessen…
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Klingt weniger nach moderner Interessenvertretung und mehr nach einem Telegramm aus Moskau, 1976.
Neoliberale Märchen für 2026 🤡📖 • „Der Markt wird es regeln!“ (wird er nicht) • „Lohnnebenkosten-Senkung nützt allen!“ (nein, nur Unternehmern) • „Vermögenssteuern sind leistungsfeindlich!“ (nein, sind sie nicht) • „Teilzeit ist Lifestyle!“ (können wir nicht mehr hören)
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Geburtentiefstand in Ö laut Familienreport. Dabei sind Kinderbetreuung u Kaufkraft weit besser als im Babyboom der 60er. Der Grund: Wir sehen in Kindern nicht Freude u Zukunft, sondern "unbezahlte Sorgearbeit". #Demografie oif.ac.at/fileadmin/user_upl… marie.wko.at/unternehmertum/…
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The collapse of birth rates in wealthy nations is NOT something new to our time. Ancient Rome had the same problem, and it was disastrous. Their fertility crisis was identified by Caesar in 49 BC, and Augustus later tried to encourage childbearing through public policy. Childlessness was most common among the Roman elites — why? According to Will Durant: "The increase of wealth conspired with the corruption of politics to loosen morals and the marriage bond… practically every well-to-do woman had at least one divorce. This was not the fault of women; it resulted largely from the subordination of marriage, in the upper classes, to money and politics. Men chose wives, or youths had wives chosen for them, to get a rich dowry or make advantageous connections." In short, the upper classes had become more concerned with status than family. If you didn't have children to inherit your wealth, that meant you could use it instead to acquire status and influence. "Children were now luxuries which only the poor could afford." The results of this were strikingly similar to our own. A study of skeletons in Herculaneum (killed by the eruption of Vesuvius in 79 AD) showed that the average number of children born to elite women was <2. That's a huge problem when the replacement rate is 6+ due to infant mortality. Abortions and infanticide were also rampant in the culture. Early Christianity pushed back by championing a pro-natal culture, though it remained a relatively small movement until the mid 4th century. Augustus tried to fix things with policy measures. The jus trium liberorum ("right of three children") awarded privileges to citizens with 3 or more children, and there were tax penalties for the unmarried and childless (men over 25 and women over 20). When the birth rate problem had spread to the agricultural classes by 100 AD, Trajan's welfare program again tried to stimulate the birth of freeborn men. None of the policies worked. Tacitus later reported in 109 AD: "And yet, marriages and the rearing of children did not become more frequent, so powerful were the attractions of a childless state. Meanwhile there was an increase in the number of persons imperilled, for every household was undermined by the insinuations of informers; and now the country suffered from its laws, as it had hitherto suffered from its vices."
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2050 kommen auf 1 Pensionisten nur mehr 2 Erwerbspersonen 👴🏻 👨🏻‍🏫👩🏼‍🔧 Derzeit kommen auf 1 Person im Pensionsalter (≥ 65 Jahre) noch 3 Personen im erwerbsfähigen Alter (20-64 Jahre). Bis 2050 wird die Zahl der Erwerbspersonen um rund 6 % zurückgehen 📉 Während die Zahl der Personen im Pensionsalter um 36 % zunimmt 📈 Im Jahr 2050 kommen dadurch nur noch 2 Erwerbspersonen auf 1 Person im Pensionsalter. „Die Zahlen sind eindeutig, aber die Politik verschließt weiter die Augen. Das Pensionssystem muss auf ein solides Fundament gestellt werden, bevor es kippt“, so @heikelehner, Generalsekretärin der Aktion Generationengerechtigkeit.
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Die Ausgaben für #Pensionen nach 9 Monaten stiegen im Jahresvergleich um knapp 10 % oder EUR 2,8 Mrd. (Quelle: Budgetdienst)
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Gender Pay Gap: Berufswahl prägt Gehaltslücke ♀️ ♂️ Die Brutto-Einstiegsgehälter in den 5 beliebtesten Lehrberufen für Männer lagen auch 2024 deutlich höher als in den Top-Berufen für Frauen. Während Elektrotechniker mit 2.920 Euro rechnen können, bietet der weiblich dominierte Einzelhandel nur 2.190 Euro 💸 Zu den beliebtesten Männerberufen zählen auch die gute bezahlte Metalltechnik, Kraftfahrzeugtechnik sowie Installations- und Gebäudetechnik. Frauen erreichen hingegen als Bürokauffrau, Friseurin, Verwaltungsassistentin oder PKA maximal 2.210 Euro Einstiegsgehalt. Dies spiegelt sich auch im Equal Pay Day wider, der dieses Jahr auf den 2. November fällt: Verdienten vollzeitbeschäftigte Männer im Jahr 2023 im Schnitt 63.451 Euro brutto jährlich, Frauen 53.128 Euro – ein Unterschied von 16,3 % bzw. rund 60 Tagen 📆
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#EqualPayDay — Diese Jahr war es ganz schlimm im Ö1 Morgenjournal (cc: @oe1journale). Der Satz „Ein Drittel des Lohnunterschieds lässt sich erklären, der Rest ist Lohndiskriminierung“ ist einfach falsch. Der unerklärte Teil ≠ Diskriminierung – er enthält auch unbeobachtete Faktoren (z. B. Berufswahl, Erfahrung, Präferenzen, Messfehler).
An jedem Equal Pay Day dasselbe, als ÖkonometrikerIn stirbt am tausend Tode 🫣🫣🫣
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Bis Juni 2026 muss die EU-Lohntransparenz-Richtlinie umgesetzt werden – sie bringt umfangreiche Pflichten für Unternehmen. Was sind die Hintergründe, was werden die Auswirkungen auf Einkommen sein? 👉️ Kommentar von @GleiRolf: marie.wko.at/unternehmertum/…
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Ö ist laut Mercer-Vergleich bei Nachhaltigkeit des Pensionssystems letzter unter 52 Staaten. Dieselben, die das abtun, jubeln, wenn Mercer Wien zur lebenswertesten Stadt erklärt… #Pensionen @mercer
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📉 Teilzeit ist in Österreich meist freiwillig – doch langfristig gefährdet sie Beschäftigung und Wohlstand. 📝 Warum die Politik gegensteuern und Vollzeit attraktiver machen muss – ein Kommentar von @GleiRolf: marie.wko.at/unternehmertum/…
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