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BREASTMILK
She thought she was studying milk.
What she uncovered was a conversation.
In 2008, evolutionary anthropologist Katie Hinde was working in a primate research lab in California, analyzing breast milk from rhesus macaque mothers. She had hundreds of samples and thousands of data points. Everything looked ordinary—until one pattern refused to go away.
Mothers raising sons produced milk richer in fat and protein.
Mothers raising daughters produced a larger volume with different nutrient balances.
It was consistent. Repeatable. And deeply uncomfortable for the scientific consensus.
Colleagues suggested error. Noise. Statistical coincidence.
But Katie trusted the data.
And the data pointed to a radical idea.
Milk is not just nutrition.
It is information.
For decades, biology treated breast milk as simple fuel. Calories in. Growth out. But if milk were only calories, why would it change depending on the sex of the baby?
Katie kept digging.
Across more than 250 mothers and over 700 sampling events, the story grew more complex. Younger, first-time mothers produced milk with fewer calories but significantly higher levels of cortisol—the stress hormone.
The babies who drank it grew faster.
They were also more alert, more cautious, more anxious.
Milk wasn’t just building bodies.
It was shaping behavior.
Then came the discovery that changed everything.
When a baby nurses, microscopic amounts of saliva flow back into the breast. That saliva carries biological signals about the infant’s immune system. If the baby is getting sick, the mother’s body detects it.
Within hours, the milk changes.
White blood cells surge.
Macrophages multiply.
Targeted antibodies appear.
When the baby recovers, the milk returns to baseline.
This was not coincidence.
It was call and response.
A biological dialogue refined over millions of years. Invisible—until someone thought to listen.
As Katie reviewed existing research, she noticed something unsettling. There were twice as many scientific studies on erectile dysfunction as on breast milk composition.
The first food every human consumes.
The substance that shaped our species.
Largely ignored.
So she did something bold.
She launched a blog with a deliberately provocative name: Mammals Suck Milk.
It exploded. Over a million readers in its first year. Parents. Doctors. Scientists. People asking questions research had skipped.
The discoveries kept coming.
Milk changes by time of day.
Foremilk differs from hindmilk.
Human milk contains over 200 oligosaccharides babies can’t digest—because they exist to feed beneficial gut bacteria.
Every mother’s milk is biologically unique.
In 2017, Katie brought this work to a TED stage. In 2020, it reached a global audience through Netflix’s Babies. Today, at Arizona State University’s Comparative Lactation Lab, she continues reshaping how medicine understands infant development, neonatal care, formula design, and public health.
The implications are staggering.
Milk has been evolving for more than 200 million years—longer than dinosaurs walked the Earth. What we once dismissed as simple nourishment is one of the most sophisticated communication systems biology has ever produced.
Katie Hinde didn’t just study milk.
She revealed that nourishment is intelligence.
A living, responsive system shaping who we become before we ever speak.
All because one scientist refused to accept that half the story was “measurement error.”
Sometimes the biggest revolutions begin by listening to what everyone else ignores.
Bemerkenswerte Sammlung.
#RichtigErinnern
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Ein Bibliotheksförderverein aus Wittstock im Nordwesten Brandenburgs. Menschen, die ihre Freizeit dafür hergeben, dass in einer Kleinstadt eine Bibliothek lebt, dass gelesen wird, dass Gemeinschaft entsteht. Ausgerechnet so ein Verein muss jetzt laut aussprechen, was eine vom Bund gegründete und mit Steuergeld betriebene Stiftung offenbar nicht begreifen will. Roland Arndt, Vorsitzender der Lesewelt Wittstock, sagt die Teilnahme an der Verleihung des Deutschen Engagementpreises am 26. November in Berlin ab. Sein Grund hat einen Namen: Suraj Mailitafi.
Zur Erinnerung, weil man in diesem Land offenbar ein Gedächtnis wie ein Sieb haben soll: Anfang Juli wurden am Rande der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt drei Reporter von Apollo News gejagt und angegriffen. Mailitafi war damals offizieller Sprecher des Bündnisses Widersetzen, das den Parteitag mit Blockaden verhindern wollte. Was fiel ihm zur Gewalt gegen Journalisten ein? Er nannte die Angegriffenen „rechte Provokateure“ und erklärte dem Stern, eine Distanzierung könne er nicht liefern, denn wer sich habe provozieren lassen, gehöre schließlich ebenfalls zur antifaschistischen Bewegung. Man muss das zweimal lesen. Die Schläger sind keine Täter, sie wurden provoziert. Und sie gehören dazu.
Dieser Mann wurde für den Deutschen Engagementpreis nominiert, über den Umweg eines Preises der Allianz Foundation, die ihn schon 2025 ausgezeichnet hatte. Ausrichter ist die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Deren eigene Teilnahmebedingungen verlangen Engagement auf Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Nach Anfragen von Apollo News leitete die Stiftung eine Prüfung ein. Und dann geschah, was in diesem Land immer geschieht, wenn es für einen Aktivisten eng wird: Am 21. Oktober trat Mailitafi als Widersetzen-Sprecher zurück, veröffentlichte auf Instagram eine Distanzierung, sprach von einem Fehler und verurteilte plötzlich die Angriffe auf Pressevertreter. Mehr als drei Monate nach Erfurt. Mitten im laufenden Publikumsvoting. Gut eine Woche vor dessen Ende. Die Stiftung erklärte ihre Prüfung daraufhin für erledigt, mit der Distanzierung sei die Grundlage entfallen.
Das ist die neue Bußordnung dieser Republik. Gewalt gegen Journalisten kleinreden, monatelang nichts zurücknehmen, und wenn 10.000 Euro Preisgeld auf dem Spiel stehen, ein Instagram-Posting absetzen. Absolution erteilt, Akte geschlossen. Wer glaubt ernsthaft, diese Läuterung wäre ohne die drohende Disqualifikation gekommen? Die Reihenfolge spricht ein vernichtendes Urteil: erst die Prüfung, dann die Reue. Nicht umgekehrt. Das Preisgeld will er übrigens im Fall eines Sieges spenden, unter anderem an palästinensische Organisationen. Auch das hat die Stiftung offenbar nicht gestört.
Mailitafi lag bei der Onlineabstimmung zuletzt mit weitem Abstand vorn, inzwischen sind die Zwischenstände nicht mehr öffentlich einsehbar. Ein Publikumspreis, den gewinnt, wer die größte Gefolgschaft in den sozialen Netzwerken mobilisiert, ist kein Preis für Ehrenamt. Er ist ein Reichweitenwettbewerb mit Bundesadler. Und die Rentner, die im Dorf die Grünanlagen pflegen, die Feuerwehrleute, die Vorleser, die Jugendtrainer, sie alle sollen in Berlin brav applaudieren, wenn womöglich ein Mann geehrt wird, der vor wenigen Monaten noch Verständnis für Schläger zeigte. Arndt nennt das einen „Schlag ins Gesicht für jeden Ehrenamtler“. Er hat recht, und eigentlich ist es noch schlimmer: Es ist Verhöhnung.
Und die Politik? Im Stiftungsrat, der laut Gesetz über alle grundsätzlichen Fragen der Stiftung beschließt, sitzt auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Die Bundesregierung hat erst Anfang Oktober in einer Antwort auf eine Anfrage der AfD festgehalten, dass sich Teile der gesichert linksextremistischen Interventionistischen Linken bei Widersetzen engagieren. Auf die Frage, was Dobrindt von dem Vorgang halte, ließ seine Pressestelle ausrichten, das Ministerium sei weder Ausrichter des Preises noch an der Prüfung beteiligt. Das ist die Union im Jahr 2026. In Bundestagsdrucksachen vor Linksextremisten warnen und wegschauen, wenn eine Stiftung, in deren Aufsichtsgremium man selbst sitzt, deren Umfeld eine Bühne baut. Zuständigkeit endet bei CDU und CSU zuverlässig genau dort, wo Haltung beginnen müsste.
Ein kleiner Verein aus Brandenburg zeigt mehr Rückgrat als eine ganze Bundesstiftung samt Ministerriege. Das sagt alles über den Zustand dieses Staates. Wer Ehrenamt ehren will, ehrt die, die anpacken, ohne Kameras, ohne Follower, ohne Blockade. Wer dagegen einen Aktivisten auf die Bühne hebt, der die Gewalt gegen Reporter erst unter Druck verurteilt, hat den Begriff Engagement gekapert. Die Stiftung hat bis zum 26. November Zeit, diesen Fehler zu korrigieren. Dass sie es tut, darf bezweifelt werden.
apollo-news.net/nominierter-…
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ALLES OPERIERT. NICHTS GEHEILT.
Die Flucht vor der eigenen Seele.
Viele junge Menschen, die unter einem diffusen Unwohlsein im eigenen Körper oder seelischer Not leiden, finden heute schnell eine scheinbar klare Antwort: Das Unbehagen wird als Beweis für eine Transidentität gelesen – und die medizinisch-chirurgische Transition als der eine Weg, der endlich Frieden bringen soll.
In einer Zeit, in der diese Deutung auf Social Media, in Peer Groups und in weiten Teilen des therapeutischen Systems dominant angeboten wird, entsteht ein fatales Muster: Was komplex und vielschichtig ist, verdichtet sich rasch zur scheinbar einzigen Lösung.
Natürlich gibt es jene, bei denen nach sorgfältiger Abklärung eine medizinische Anpassung tatsächlich zu innerer Ruhe führt. Doch für einen grossen Teil der Betroffenen wird der operative Weg zu einem gefährlichen Ersatzschauplatz.
Sobald jemand diesen Weg einmal beschritten hat und die ersten Operationen hinter sich hat, verändert sich die innere Logik.
Die erhoffte Erleichterung bleibt aus oder ist nur kurz spürbar. Statt den Weg zu hinterfragen, verschiebt sich die Erklärung:
"Es ist einfach noch nicht fertig. Noch eine Operation, noch etwas mehr Perfektion – dann wird alles gut."
Genau dann wird ein Satz zum Mantra:
"Wenn erst die nächste Operation vorbei ist, fängt mein echtes Leben an."
Er klingt nach Hoffnung, ist aber ein Schutzschild. Solange man die nächste Operation in Aussicht hat oder noch ein Dokument fehlt, hat das Unbehagen eine Adresse:
Einsamkeit? Liegt am falschen Körper.
Keine innere Ruhe? Liegt an den fehlenden Hormonen.
Beziehungen scheitern? Liegt daran, dass noch etwas fehlt.
Selbstzweifel? Liegt daran, dass man noch nicht "vollständig" ist.
Die Transition wird zum mächtigsten Ablenkungsmanöver: Sie gibt dem seelischen Leid ein klares Projekt. Man ist im Tunnel.
Und dann kommt der Tag, vor dem kaum jemand warnt.
Der Tag, an dem der letzte Schnitt verheilt ist. An dem kein Arzttermin mehr ansteht. An dem alle Papiere geändert sind und die Aussenwelt einen genau so liest, wie man es wollte. Alles ist erreicht.
Man steht vor dem Spiegel – und es ist still. Keine Fanfaren. Keine Erlösung.
In dieser Stille trifft einen die nüchterne Wahrheit: Der Körper ist verändert, aber die Seele ist dieselbe geblieben.
Plötzlich gibt es keine Ausreden mehr. Das Unglück lässt sich nicht länger auf ein fehlendes Körperteil schieben oder am vermeintlich falschen Geschlecht festmachen. Viele erkennen erst hier, dass sie jahrelang vermieden haben, den wirklichen Ursachen ihrer inneren Konflikte und ihrem realen Leben ins Auge zu blicken.
Ich kenne diese Situation aus eigener Erfahrung. Und ich sehe sie heute bei vielen jungen Menschen, deren Ursachen im affirmativen System nie wirklich hinterfragt wurden.
Wer an diesem Punkt ankommt, steht vor einer Wahl:
Entweder man klammert sich weiter an die Hoffnung, dass ein weiterer Eingriff die ersehnte Erlösung bringt, oder man findet den Mut, innezuhalten und sich der eigenen Wahrheit zu stellen.
Denn man kann den Körper bis zur Unkenntlichkeit verändern – aber man nimmt sich selbst immer mit. 🙏
#Transition #Detransition #Transidentität #Transgender #MentalHealth
Das nennt man dann wohl Eigentor.
Hallo @grok, erkläre bitte, warum der Wohnungsmarkt nicht privat, sondern rein staatlich / genossenschaftlich organisiert sein sollte (und zwar so, dass es auch ein AfD-Wähler versteht).
Tja nun...
...verstrahlt bleibt sie trotzdem 🤷🏻♀️
Da kann das Hirn schon mal glühen 😉
(Das Thema hat mich heute. Sorry.)
Cis bedeutet ja ursprünglich "diesseits" und trans bedeutet "jenseits".
Nehmen wir mal das Wort "transatlantisch".
Von Europa aus liegt Amerika auf der anderen Seite des Atlantiks. Von Amerika aus ist es genau umgekehrt. Da liegt Europa auf der anderen Seite. Das andere ist also immer trans.
Nach der ursprünglichen Bedeutung von trans also:
Wenn ich als sog. Cis-Person von mir ausgehe, bin ich cis und eine Trans-Person ist trans.
Und wenn die Trans-Person von sich ausgeht, müsste sie selbst cis sein und ich wäre für sie trans.
Dies!
"Menschen Dinge zu nehmen, die ihnen wichtig sind, sie vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, bis sie JA sagen, ist nicht freiwillig, sondern eine besonders perfide Art von psychischer Gewalt."
22.10.2021 #RichtigErinnern
😂🤣😂
Hilfe, ich hab Muskelkater vom Lachflash 😂
- Halloween letztes Jahr, Kinder wollen Süßes oder Saures, Frau hat Spätschicht, also geh ich mit
- der Kleine geht als Skelett, Kostüm vom Discounter für 9,99€, der Große will was richtig Gruseliges und kriegt ein altes Bettlaken mit zwei Löchern
- ich hab kein Kostüm, nur eine Stirnlampe und die Jacke vom Grillen
- vorher am Küchentisch Vereinbarung: 30% Elternanteil auf die komplette Beute, für Begleitservice und Haftung, beide unterschreiben auf der Rückseite vom Kostüm-Kassenbon
- Haus 1, ältere Dame, gibt jedem eine Mandarine und der Große bedankt sich so, wie man sich beim Finanzamt bedankt
- Haus 2, der Zahnarzt aus der Straße, gibt Zahnbürsten, ich frag ob es für die Eltern auch was gibt und krieg Zahnseide
- Haus 3, Familie mit Vorgarten wie ein Freizeitpark, Nebelmaschine, Grabsteine aus Styropor und Wolfsgeheul aus Lautsprechern
- Kinder rennen vor, ich hinterher, auf der Treppe sitzt eine lebensgroße Puppe mit Kettensäge und ich denk mir noch, die Deko war bestimmt teuer
- dann steht die Deko auf, es ist der Vater des Hauses, Kettensäge ohne Kette, aber der Motor läuft
- ich schrei so hoch, dass die Kinder sich die Ohren zuhalten
- mach einen Satz rückwärts, die Stirnlampe fliegt in die Hecke und ich lande bis zur Hüfte im Kürbisbeet, drei Kürbisse platt
- der Mann stellt die Kettensäge aus, guckt mich lange an und sagt zu den Kindern, sie kriegen die großen Schokoriegel, weil ihr Papa so schön geschrien hat
- seine Frau hat das ganze Ding von der Haustür aus mit dem Handy gefilmt
- auf dem Heimweg zählen die Kinder die Beute: 87 Teile, zwei Mandarinen und zwei Zahnbürsten
- 30% von 87 sind 26,1, ich runde auf 27 auf und nehm die großen Schokoriegel als Erstes, war schließlich mein Schrei
- am nächsten Tag klingelt der Kettensägenmann, drei Kürbisse je 4,99€, macht 14,97€
- ich erklär den Kindern, dass Haftung bedeutet, dass sie haften, der Große will einen Anwalt und der Kleine bietet seine Zahnbürste an
- dann sagt der Mann, er will eigentlich gar kein Geld, er will das Video von meinem Schrei dieses Jahr als Soundeffekt im Vorgarten laufen lassen, in Dauerschleife
- und ob ich mich nicht direkt ins Kürbisbeet legen will, als Deko, 20€ die Stunde plus alle Schokoriegel die übrig bleiben
- dieses Jahr gehen die Kinder allein und ich lieg ab 17 Uhr bei ihm im Kürbisbeet
- 30% von meinen 20€ wollen die Kinder trotzdem, steht ja auf dem Kassenbon 🐴
🎯
SECHS WÖRTER, EINE ANKLAGE: DIE JUSTIZ ALS SPRACHPOLIZEI
Knapp elf Monate hat die Staatsanwaltschaft Gießen gebraucht, um aus einem einzigen Satz eine Anklage zu zimmern. Nicht aus einer Gewalttat, nicht aus einem Angriff auf Polizisten, nicht aus einer Bedrohung. Aus sechs Wörtern: „Jugend muss durch Jugend geführt werden.“ Gesprochen hat sie Kevin Dorow, 28 Jahre alt, AfD-Politiker aus Schleswig-Holstein, am 29. November 2025 auf dem Gründungskongress der Generation Deutschland in Gießen. Die Ermittler wittern darin eine Parole der Hitlerjugend und damit einen Verstoß gegen Paragraf 86a des Strafgesetzbuches. Im Raum stehen Geldstrafe oder bis zu drei Jahre Haft.
Man muss sich diesen Vorgang auf der Zunge zergehen lassen. Draußen legten an jenem Wochenende Zehntausende Gegendemonstranten die Stadt lahm, blockierten Zufahrten und behinderten eine legale Versammlung einer zugelassenen Partei. Drinnen sprach ein junger Mann einen Satz, der älter ist als das Dritte Reich. Und wer landet am Ende vor dem Amtsgericht? Richtig. Der Mann mit dem Satz.
Dabei ist die Herkunft dieser Formel kein Geheimwissen, sondern Schulbuchstoff. Sie entstammt der deutschen Jugendbewegung, dem Wandervogel, der sich ab 1901 im Kaiserreich formierte, und der Bündischen Jugend der Weimarer Jahre. Gemeint war damals schlicht, dass junge Menschen ihre Gruppen selbst führen sollten, statt sich von Lehrern, Pfarrern und Vereinsfunktionären gängeln zu lassen. Die Hitlerjugend hat sich dieses Prinzip später angeeignet, wie sie sich so vieles angeeignet hat: Fahrten, Lieder, Zeltlager, Wimpel. Im Juni 1933 wurden die Bünde im Zuge der Gleichschaltung aufgelöst und in die HJ gepresst. Die Nationalsozialisten haben die Jugendbewegung nicht erfunden. Sie haben sie geschluckt und verdaut.
Wer das ignoriert, betreibt keine Vergangenheitsbewältigung, sondern Geschichtsklitterung mit umgekehrtem Vorzeichen. Nach dieser Logik gehörte die halbe deutsche Kulturgeschichte auf den Index, weil irgendein Reichsjugendführer sie irgendwann einmal in den Mund genommen hat. Baldur von Schirach hat Wanderlieder singen lassen. Sind Wanderlieder jetzt strafbar? Hitler hat Autobahnen eröffnet. Wird demnächst das Wort „Ausfahrt“ geprüft?
Paragraf 86a war einmal ein sinnvolles Instrument. Er sollte verhindern, dass Hakenkreuze, SS-Runen und eindeutige NS-Grußformeln wieder ins öffentliche Leben zurückkehren. Heute wird er zunehmend zum Gummiparagrafen, mit dem politische Gegner über den Umweg der Wortarchäologie kriminalisiert werden. Björn Höcke wurde 2024 vom Landgericht Halle zweimal wegen der SA-Losung „Alles für Deutschland“ verurteilt. Nun folgt der Nachwuchs. Das Muster ist erkennbar: Nicht das Gesagte entscheidet, sondern wer es sagt. Ein Grüner, der dieselben sechs Wörter bei einer Klimademo über eine selbstorganisierte Schülerbewegung verwendet hätte, wäre bestenfalls belächelt worden. Ein Staatsanwalt hätte sich nicht gerührt.
Das ist der eigentliche Skandal. Strafrecht ist kein Werkzeug für Gesinnungsprüfungen. Es verlangt Bestimmtheit, eindeutige Tatbestände und im Zweifel die Entscheidung für den Angeklagten. Eine Formel, deren Ursprung nachweislich vor 1933 liegt und deren Sinngehalt jugendliche Selbstbestimmung ist, taugt nicht als Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation. Wer sie dennoch so behandelt, erklärt nicht die Parole für gefährlich, sondern die Partei, deren Mitglied sie ausspricht.
Bemerkenswert ist auch die Rolle der AfD selbst. Statt sich vor ihr Mitglied zu stellen, leitete der Bundesvorstand zunächst ein Ausschlussverfahren gegen Dorow ein. Im März 2026 legte er dann sämtliche Ämter in Partei und Jugendorganisation nieder und darf zwei Jahre lang für keine Parteifunktion kandidieren. Man kann darüber streiten, ob es politisch klug war, sich ausgerechnet auf einen gelöschten Höcke-Beitrag zu berufen. Strategisch war es eine Steilvorlage für die Gegner. Aber Unklugheit ist kein Straftatbestand. Und eine Partei, die vor jedem Vorwurf einknickt, lädt die Gegenseite nur ein, den nächsten Vorwurf zu formulieren.
Noch ist nichts entschieden. Das Amtsgericht Gießen muss erst prüfen, ob es die Anklage überhaupt zulässt. Ein Termin für eine Hauptverhandlung existiert nicht. Man darf hoffen, dass dort ein Richter sitzt, der Geschichte liest, bevor er urteilt. Denn sonst lautet die Botschaft an jeden jungen Menschen in diesem Land: Pass auf, was du sagst. Nicht, weil es falsch ist. Sondern weil es irgendwann einmal der Falsche gesagt hat.
apollo-news.net/jugend-muss-…
Die FDA macht FDA-Dinge. Also alles wie immer.
Das British Medical Journal (BMJ), eine der weltweit führenden medizinischen Zeitschriften, deckte nun auf, dass das CDC und die FDA eine statistische Methode verwendeten, die fälschlicherweise keine signifikanten Sicherheitssignale bei der Überwachung der Impfstoffsicherheit feststellte. Sie wurden über den Fehler in ihrem Verfahren informiert, haben diese Information aber unterdrückt.
Harpaz et al. (2022) schrieben einen ausführlichen Artikel zum Problem der statistischen Methode. Eine der Autoren des Artikels, Dr. Ana Szarfman, meldete sich beim verantwortlichen Abteilungsleiter von FDA, Dr. Peter Marks, und schlug eine Korrektur vor, mit der die Fehler vermieden und Sicherheitssignale gefunden werden sollten. Schließlich war es seltsam, dass z. B. die Rate einer Komplikation plötzlich um das 20-, 50- oder gar 100-Fache anstieg, aber das Überwachungssystem immer dasselbe meldete: Kein Sicherheitssignal!
Zunächst haben Marks und seine Mitarbeiter Szarfman zu einer Konferenz eingeladen, wo sie ihre Daten darstellte. Ihre korrigierte Methode zeigte deutliche Sicherheitssignale für fast alle untersuchten „unerwünschten Effekte“ einschließlich Tod. Die FDA-Leute gaben ihr aber keine definitive Antwort. Nachdem sie wieder und wieder Marks angeschrieben hatte, bekam Szarfman von einem anderen verantwortlichen FDA-Vertreter, Graig Zinderman, einen Brief mit den folgenden Worten:
„Wir schreiben Ihnen mit der höflichen Bitte, auf Berichte und Datenanalysen über Nebenwirkungen der #COVID-Impfstoffe zu verzichten. […] Wir verstehen, dass Exploration neuer Ansätze für Sie von Interesse ist und auch die Methodologie verbessern könnte. Doch aus unserer Sicht soll die standardisierte, prognostizierbare und bewährte Methode zur intensiven Überwachung über längere Zeiträume verwendet werden. Wenn wir während der bereits laufenden Impfkampagne Parameter anpassen, die die Sensitivität gegenüber Sicherheitssignalen erhöhen oder senken, kann dies zur Verwirrung und zu unerwünschten Folgen (z. B. was das Vertrauen in die #Impfstoffe betrifft) führen“ (Übers. d. Verf.).
Inzwischen schrieb Marks einem anderen Abteilungschef von der FDA Folgendes: „Eine Statistikerin aus Ihrer Abteilung, Ana Szarfman, hat entschieden, als Teil ihrer Arbeit für die FDA die VAERS-Daten selbständig zu analysieren. Sie tut es aber nicht im Kontakt mit unseren Statistikern. Im Gegenteil wurde sie darum gebeten, aufzuhören, weil ihre Strategie Konflikte verursachen kann, die die impfgegnerische Rhetorik nähren. Das verursacht ein Problem, das wir im Laufe der Pandemie schon hatten, das dann anscheinend verschwand, aber jetzt zurückkommt. Können wir mal darüber reden?“ (Übers. d. Verf.).
Marks hat dieses „Problem“ nicht näher definiert. Bestand es darin, dass Menschen unbedingt geimpft werden sollten, sie es aber nicht tun würden, wenn ihnen die richtigen Daten über die Nebenwirkungen (einschließlich Tod, s. o.) bekannt wären? Darüber lässt sich nur spekulieren.
Alles dazu hier: individuelle-impfentscheidun…
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DER STEMPEL FÜR DIE ZERSTÖRUNG
Die grosse Lüge der Trans-Gutachten.
"Sag dem Arzt bloss nicht, wie schlecht es dir wirklich geht – sonst bekommst du die Hormone nicht."
Wenn du im Tunnel bist, gehst du nicht zum Therapeuten, um geheilt zu werden. Du gehst dorthin, um dir einen Stempel zu holen.
Und du weisst vor dem ersten Gespräch genau, was du sagen musst, um ihn zu bekommen.
Politiker, Ärzte und Medien beruhigen die Öffentlichkeit gerne mit einem Satz: "Niemand bekommt einfach so Hormone oder Operationen. Es gibt strenge psychologische Gutachten."
Ich war selbst in diesem System. Ich kenne diese Gespräche aus eigener Erfahrung – von damals, als ich blind geglaubt habe, jeder medizinische Schnitt bringe mich näher zu mir selbst. Und heute begleite ich Eltern und ihre betroffenen Jugendlichen, die genau an diesem Punkt stehen.
Die ungeschminkte Wahrheit über diese "Gutachten" spricht kaum jemand aus: Im Sprechzimmer findet meistens keine Therapie statt. Es ist ein auswendig gelerntes Schauspiel.
Wenn ein junger Mensch sich in die Idee verrannt hat, im vermeintlich falschen Körper zu sein, dann ist diese Idee für ihn wie ein Rettungsring im offenen Meer. Er klammert sich daran fest, weil er glaubt, das sei der einzige Weg, damit sein innerer Schmerz endlich aufhört. Das neue Geschlecht, der neue Name, das Versprechen auf ein neues Leben – das wirkt wie ein starkes Schmerzmittel für eine wunde Seele.
Und jetzt sitzt dieser verzweifelte Mensch vor einem Gutachter oder Psychiater. Für den Betroffenen im Tunnel ist dieser Arzt kein Helfer. Er ist ein Türsteher. Er hat den Schlüssel zum Rezeptblock und zum Operationssaal.
Was machst du also, wenn du unbedingt durch diese Tür willst?
Du lügst. Und vor allem: Du belügst dich selbst.
Heute lernen Jugendliche in Online-Foren innerhalb von Minuten, welche Sätze sie beim Psychiater aufsagen müssen. Sie wissen genau, welche Knöpfe sie drücken müssen, damit der Arzt nickt und "Geschlechtsdysphorie" in die Akte schreibt.
Und noch viel schlimmer: Sie lernen, was sie verschweigen müssen.
Du erzählst dem Gutachter nichts von deiner tiefen Einsamkeit. Du erzählst nichts von den Nächten, in denen du dich selbst nicht erträgst, weil du nicht weisst, wer du überhaupt sein willst. Du verschweigst deine Ängste, deinen Selbsthass, deine Überforderung mit dem Erwachsenwerden oder alte Wunden aus der Kindheit. Und du hütest dich davor, auch nur den kleinsten eigenen Zweifel laut auszusprechen.
Denn du weisst: Wenn du ehrlich bist, wenn du zeigst, wie verletzt, verloren und überfordert du innerlich wirklich bist, bekommst du deine Freigabe nicht. Also spielst du den gefestigten, sicheren Patienten, der felsenfest glaubt, im vermeintlich falschen Körper zu stecken – und in diesem Moment gar nicht merkt, dass er in einer totalen Illusion steckt.
Ich mache den Jugendlichen daraus keinen Vorwurf. Auch ich habe es damals nicht anders gemacht. Wenn du glaubst, hinter dieser einen Tür wartet endlich der Frieden, dann sagst du alles, damit sie aufgeht.
Mein Vorwurf geht an die Erwachsenen im weissen Kittel.
Wie kann es sein, dass erfahrene Psychiater und Therapeuten dieses durchsichtige Schutzschild nicht mehr hinterfragen? Warum nicken sie ein auswendig gelerntes Drehbuch ab, oft schon nach wenigen Sitzungen?
Weil ein System entstanden ist, in dem Nachfragen als "feindlich" gilt. Ein System, das es sich bequem macht. Es ist heute für einen Therapeuten viel einfacher und lukrativer, ein Rezept auszustellen und sich als "offen und unterstützend" feiern zu lassen, als mit einem jungen Menschen durch den dunklen, mühsamen Schmerz seiner echten Probleme zu gehen.
Man nennt das heute "Affirmation" – Bestätigung. Aus meiner Sicht ist das nichts anderes als unterlassene Hilfeleistung.
Wenn ein Mensch mit Magersucht zum Arzt geht und sagt: "Ich bin zu dick, ich muss abnehmen", dann gibt ihm kein Arzt der Welt Recht und verschreibt ihm Appetitzügler. Jeder weiss, dass die Wahrnehmung dieses Menschen durch sein seelisches Leid verzerrt ist. Gute Therapie hält diesen Schmerz aus. Sie schaut hinter die Fassade. Sie wagt es, unbequem zu sein.
Bei Jugendlichen, die ihren eigenen Körper ablehnen, macht die Medizin heute das genaue Gegenteil: Sie glaubt der Maske. Sie bestätigt die Flucht. Und sie nennt diesen Verrat an der eigenen Sorgfaltspflicht auch noch "Fürsorge".
Der Preis für dieses Schauspiel im Sprechzimmer wird erst Jahre später bezahlt. Dann, wenn die Euphorie verflogen ist. Wenn die Stimme gebrochen, die gesunde Brust amputiert oder der Körper für immer unfruchtbar und gezeichnet ist.
Denn irgendwann wachst du auf und merkst: Du hast den Gutachter damals erfolgreich getäuscht. Er hat dir alles unterschrieben. Aber deinen eigenen Schmerz konntest du nicht täuschen.
All die Dinge, die du damals im Sprechzimmer verschwiegen hast, um deinen Stempel zu bekommen, warten immer noch auf dich. Nur dass du ihnen jetzt in einem versehrten Körper gegenüberstehst.
Wahre Hilfe gibt einem verirrten Menschen nicht den Stempel für seine Flucht. Wahre Hilfe hat den Mut, ihm den Spiegel vorzuhalten – und so lange bei ihm zu bleiben, bis er es wieder in seiner eigenen Haut aushält. 🙏
#Transgender #Detransition #Kinderschutz #Gender #Psychologie
Da bin ich doch mal dankbar fürs Vermitteln des kompletten Bildes der Sachlage, auch, wenn das ursprünglich gar nicht so von dir geplant war. X machts möglich.
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DIE ABSCHAFFUNG DER GEHEIMEN WAHL IST DER LETZTE NAGEL IM SARG UNSERER DEMOKRATIE
Es ist unfassbar, was sich in diesem Land mittlerweile abspielt. Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Nach der geheimen Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt drehen die Altparteien völlig durch. Anstatt das Ergebnis einer demokratischen Wahl zu akzeptieren, wird nun ernsthaft debattiert, ob Abgeordnete überhaupt noch anonym abstimmen dürfen. Was hier gerade passiert, ist nichts anderes als ein direkter Angriff auf das Grundprinzip unserer parlamentarischen Freiheit.
Die geheime Wahl ist ein heiliges Gut. Sie wurde nicht ohne Grund eingeführt, damit Parlamentarier frei von Druck, Drohungen oder der Angst vor Repressalien ihre Stimme abgeben können. Wenn jetzt gefordert wird, diese Anonymität aufzuheben oder durch bloßes Fernbleiben von der Wahl die Mehrheitsverhältnisse manipulieren zu wollen, dann verlassen wir endgültig den Boden des Rechtsstaates. Es ist ein perfides Spiel, das hier getrieben wird, um unliebsame Abweichler aufzuspüren und mundtot zu machen.
Wer solche Methoden fordert, hat das Wesen der Demokratie entweder nie verstanden oder er will sie ganz bewusst zerstören, weil ihm das Ergebnis nicht passt. Es ist ein Armutszeugnis für die etablierten Parteien. Sie merken gar nicht, wie sie sich mit jedem dieser undemokratischen Manöver tiefer in die Bedeutungslosigkeit manövrieren. Die Wähler sehen genau, was hier gespielt wird: Ein verzweifelter Kampf um den Erhalt der eigenen Macht, koste es, was es wolle. Wenn man Abgeordnete dazu zwingt, vor der Tür zu warten oder öffentliche Bekenntnisse abzugeben, dann ist das keine Politik mehr, das ist reine Schikane.
Der Diskurs, der sich nach diesem Vorfall entzündet hat, zeigt in aller Deutlichkeit, wie dünn das Eis geworden ist, auf dem wir uns bewegen. Es wird Zeit, dass sich die Verantwortlichen besinnen und aufhören, die Spielregeln nach Gutsherrenart zu ändern, nur weil sie mit dem demokratischen Votum der Volksvertreter nicht klarkommen. Wenn die Angst vor der AfD so groß ist, dass man bereit ist, die Grundpfeiler des Parlamentarismus einzureißen, dann hat man politisch ohnehin schon verloren. Wir brauchen keine Blockparteien-Mentalität, die alles abweichende Denken im Keim erstickt. Wir brauchen Rückgrat und den Respekt vor geheimen Wahlen. Alles andere ist der Anfang vom Ende dessen, was wir einst als freie Gesellschaft kannten.
apollo-news.net/geheime-wahl…

























