
Author • Far-Right & Islamism, Jewish-Life & Antisemitism • @fckoeln supporter • Football & Politics • Views are my own
Joined March 2018
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Heute ist unser Sammelband „Juden auf dem Platz, Juden auf den Rängen" erschienen. Wer mich kennt, weiß von meiner Faszination für das runde Leder. Aber was genau die Symbiose aus Fußball & Judentum für mich bedeutet, habe ich in persönlichen Dankesworten im Vorwort festgehalten.
Ruben Gerczikow retweeted
Zur Debatte um Elif Eralp: Angst verdient keine Häme, sondern Härte gegen die bedrohlichen Strukturen. Probleme gehören klar benannt, auch beim Namen Ibrahim Ibrahim. Und Berlin darf sich nicht von wenigen antiisraelischen AktivistInnen treiben lassen.
t-online.de/nachrichten/deut…
Wenn es heute zu Riots wie in Paris kommen sollte (glaube ich nicht), dann muss man sich mehr Gedanken um die innere Sicherheit in Berlin sorgen. Genug Vorbereitungszeit hätte es ja gegeben.
Ruben Gerczikow retweeted
Ich checke komplett das Eralp Angst vor diesen Leuten hat. Hätte ich auch an Ihrer Stelle. Mir tut das einerseits Leid, andererseits frage ich mich wieso das fast keine Rolle im Wahlkampf spielte? OK, Terrorunterstützer, in Berlin wird täglich geballert und niemanden juckts?
Das war so klar.
Hier und da wird ja recht viel über die „Gen-Z“-Proteste am Wochenende und angeblich drohende „französische Verhältnisse“ gesprochen. Frische Insides aus Berlin, wo offenbar nur noch eine einzelne 48-Jährige den Protest organisiert. tagesspiegel.de/berlin/berli…
Ruben Gerczikow retweeted
Der Kulturkampf, den manche in der #FDP herbeireden wollen
Seit Monaten beobachte ich auf X eine libertäre Bubble mit einem bemerkenswert flexiblen Verständnis von Verantwortung. Jeder Zehntelpunkt Plus in den Umfragen wird zum "Kubicki-Effekt" verklärt. Kommt dann die nächste krachende Wahlniederlage, sind plötzlich Marie-Agnes Strack-Zimmermann und ein angeblich 'linker Flügel' schuld.
Das ist keine Analyse, das ist ein Narrativ.
Erfolge gehören der neuen Führung, Misserfolge den innerparteilichen Gegnern. So funktioniert Lagerdenken, nicht Liberalismus.
Man muss deshalb die Frage stellen: Geht es diesen Stimmen wirklich um einen starken Liberalismus? Oder geht es um einen Kulturkampf, um Feindbilder und um die schrittweise Verschiebung der Partei in eine Richtung, die mit dem Erbe von Rechtsstaat, Bürgerrechten und Weltoffenheit wenig zu tun hat?
Und was erhoffen sich Wolfgang Kubicki und Martin Hagen, wenn sie dieser Agitation nicht offen widersprechen?
Wer eine Partei erneuern will, muss sie zusammenhalten. Schweigen ist in solchen Momenten auch eine Position.
Die neue Führung wurde nur für ein Jahr gewählt. Im Mai wird abgerechnet: Was haben Kubicki und Hagen tatsächlich erreicht? Und wohin geht die FDP? Wird sie eine wirklich neue liberale Kraft, oder nur eine lautere Version dessen, was die Wählerinnen und Wähler zuletzt immer wieder abgestraft haben?
Schlimmer als das Spielt ist nur dieses Bild.
Finde ich wirklichb nicht gut, wenn sich diese KI Agenten selbstständig machen. Sorry @robinalexander_ 😇🐐#KOES04
Der Rechtsterrorist von Halle sah sich mit der Frage konfrontiert, ob er „das Symptom oder die Ursache bekämpfen” will und entschied sich dann für die „Ursache”. Daher griff er zu erst die Synagoge an und erst dann den KiezDöner. Er glaubte an den „Großen Austausch”.
Replying to @AlexSchaumburg @ulfposh
Nebenbei: Der " große Austausch" ist alles mögliche, aber nicht antisemitisch.
Ruben Gerczikow retweeted
Die Berliner Abgeordnete Vanessa Emde hatte in der Linksfraktion für Aufruhr gesorgt. Eigentlich wollte die Fraktion sich dazu beraten, doch Emde hat sich krankgemeldet. trib.al/wDb3yfv
Ich sehe das KI-generierte „Nie wieder ist jetzt“-Bild in umgedeuteter Form bei mehr antiisraelischen Accounts als bei der @Junge_Union. Das nennt man dann wohl ein kommunikatives Desaster.
Es ist eigentlich sehr traurig, wenn Twitter-User ihren Meltdown öffentlich zur Schau stellen. Muss man für sich wissen.
Diplomaten aus Belgien, Frankreich und Polen haben in einer Zeremonie symbolisch Oliven gepflückt. Dann stürmen vermummte Siedler heran, fordern Ausweise und schlagen Scheiben ein. trib.al/6Rr1wwz
Ruben Gerczikow retweeted
Die Art und Weise, wie sich der Antisemitismusdiskurs um die Berliner Linke zuspitzt, bereitet mir zunehmend Unbehagen.
Jeder kennt meine Einstellung zur Linken, doch: Die Gleichsetzung von parlamentarischen Linken mit dem Nationalsozialismus ist widerwärtig und verkehrt. Vergleiche mit Gaskammern sind keine Zuspitzung, sondern eine geschichtsvergessene Grenzüberschreitung. Die Linke hat ein Problem mit Antisemiten in der Partei, formal inhaltlich steht sie beim Nahostkonflikt irgendwo im Durchschnitt unserer europäischen Nachbarn. Kann man finden wie man will.
Ebenso wenig ist Berlin auf dem Weg in ein Kalifat. Solche Untergangsszenarien helfen niemandem – am wenigsten dem Kampf gegen Antisemitismus.
Jüdisches Leben ist politisch vielfältig. Jüdinnen und Juden sind konservativ, progressiv, liberal, links oder unpolitisch. Sie zum Beleg für die eigene Weltanschauung zu machen, reduziert Menschen auf ihre Religion und leugnet genau diese Vielfalt.
Niemand sollte sich anmaßen, Jüdinnen und Juden zu erklären, wie sie zu fühlen, zu denken oder zu wählen haben.




















