Willkommen ❣️ 🌻 💚 🇺🇦 🌈 #NoAfD #Music #Opera #Literature #Arts #Film #Mathematics #NotJustSad
Germany
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Willkommen
alle neuen Zwitscher*innen ❣️
Ich bin Antifaschistin aus Anstand.
Ich möchte eine unter meinen Posts eine sachliche Diskussion, ohne Beleidigungen.
Willkommen allen neuen Zwitscherer*innen ❣️
Lest bitte meine Bio bzw. diesen Thread, dann erfahrt Ihr, ob Ihr wirklich willkommen seid.
#NoAfD
#NoNazis
Meine Verehrung für
#MargotFriedländer
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Nana Mouskouri hat mit 91 Jahren den Bundesverdienstorden erhalten. Gewürdigt wird neben ihrer Weltkarriere vor allem ihr Einsatz für Aussöhnung, Frieden und Freiheit.
Bravo Nana Mouskouri
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Schon jetzt steht das Narrativ für morgen, falls es mehr als 44 Stimmen für AfD-Kandidat Rausch gibt - und CDU-Schulze und AfD-Siegmund sind sich dabei einig: Beide betonen die "geheime Wahl" des Landtagspräsidenten - und dass womöglich Abgeordnete linker Parteien für den AfD-Kandidaten stimmen, um es der CDU in die Schuhe zu schieben. Schulze deutet das deutlich an, Siegmund sagt es klar genauso.
Was die CDU als „Gerechtigkeit“ verkauft, ist wieder nur das gewohnte Armen-Bashing.
Jobcenter-Sprecher Stefan Graaf hält eine „Zwei-Klassen-Beratung“ für den falschen Weg und verweist darauf, dass Menschen, die nach langer Berufstätigkeit arbeitslos werden, zunächst ohnehin Arbeitslosengeld von der Arbeitsagentur erhalten und dort auch beraten werden. Außerdem kritisiert er die zunehmend bürokratischen Regeln der neuen Grundsicherung und die pauschalen Vorwürfe gegenüber den Jobcentern.
Die Union ist komplett blank und regierungsunfähig. Da wird auch nichts mehr Substanzielles kommen.
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Replying to @ZuckerZucker3
Mensch, das ist ja merkwürdig, immer wenn er irgendwo zu sehen ist, tauchen plötzlich AfD Banner auf. Oder AfD Politiker. Oder AfD Phrasen aus seinem Mund...
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Ein kleiner unkommentierter #Witz:
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Hannes, zeigtste mal wieder deine Inkompetenz!
Keine 18 sondern 22J, von Fahranfänger steht da auch nix, wenn du mehr Ahnung von Autos hättest, den CLA gibt es max als Hybrid, technische Defekte sind unabhängig von der Herkunft des Fahrers!
Deine Karre ist sicher perfekt!
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Warum ich heute Strafanzeige gegen Martin Sellner erstattet habe.
Ich habe heute eine Entscheidung getroffen, über die ich länger nachgedacht habe: Ich habe Strafanzeige gegen Martin Sellner erstattet.
Und ich möchte euch erklären, warum.
Es geht mir ausdrücklich nicht darum, jemanden strafrechtlich verfolgen zu lassen, nur weil er politische Auffassungen vertritt, die ich fundamental ablehne.
Eine Demokratie muss viel aushalten. Auch radikale Positionen. Auch Provokationen. Auch Meinungen, die wir für falsch oder unerträglich halten.
Aber unsere Meinungsfreiheit hat Grenzen.
Und ich möchte von der zuständigen Staatsanwaltschaft prüfen lassen, ob diese Grenzen durch Veröffentlichungen Martin Sellners und seines neuen „Instituts für Remigration“ überschritten werden.
Konkret geht es insbesondere um die Frage eines möglichen Anfangsverdachts wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB.
Warum beschäftigt mich das persönlich so sehr?
Weil bei Sellners Vorstellung von „Remigration“ häufig ein Missverständnis besteht.
Es geht eben nicht ausschließlich um Menschen, die sich ohne Aufenthaltsrecht in Deutschland befinden.
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich 2025 ausführlich mit Sellners Konzept auseinandergesetzt. Dabei stellte das Gericht fest, dass dieses Konzept ausdrücklich auch deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund einbezieht.
Das Gericht findet dafür sehr deutliche Worte.
Nach seiner Bewertung erhalten Deutsche mit Migrationshintergrund in diesem Konzept einen rechtlich abgewerteten Status. Das Bundesverwaltungsgericht spricht von „Staatsbürgern zweiter Klasse“ und bewertet diesen Teil des Konzeptes als menschenwürdewidrig.
Inzwischen gibt es zudem ein von Sellners neuem „Institut für Remigration“ veröffentlichtes Policy Paper für Sachsen-Anhalt.
Darin finden sich konkrete politische Vorschläge: ein „Landesamt für Remigration“, die „Prüfung von Einbürgerungen“, „strukturelle Remigration“ und die Kategorie sogenannter „nichtassimilierter Staatsangehöriger“.
Spätestens hier wird die Diskussion für mich sehr persönlich.
Denn ich bin eingebürgerter Deutscher.
Meine Eltern kamen Anfang der 1970er Jahre als sogenannte Gastarbeiter nach Deutschland.
Ich bin hier geboren.
Ich bin hier zur Schule gegangen.
Ich habe hier studiert.
2005 habe ich die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen.
Ich habe als Jurist für den deutschen Staat gearbeitet, war in unterschiedlichen Behörden tätig und darf heute als direkt gewählter Landrat Verantwortung für mehr als 300.000 Menschen übernehmen.
Und trotzdem könnte jemand wie ich nach einem ethnokulturellen Verständnis von Staatsangehörigkeit plötzlich in eine Kategorie von Menschen einsortiert werden, deren Zugehörigkeit zu Deutschland von ihrer vermeintlichen „Assimilation“ abhängig gemacht wird.
Nein.
Ich bin nicht Deutscher auf Bewährung.
Meine Staatsangehörigkeit ist nicht weniger wert als die eines Deutschen, dessen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern bereits deutsche Staatsangehörige waren.
Das Grundgesetz kennt keine Deutschen erster und zweiter Klasse.
Gleichzeitig bin ich Jurist. Deshalb ist mir eine Unterscheidung besonders wichtig:
Das Bundesverwaltungsgericht hat Teile von Sellners Konzept als menschenwürdewidrig bewertet. Das bedeutet nicht automatisch, dass Martin Sellner sich wegen Volksverhetzung strafbar gemacht hat.
Die Schwellen des Strafrechts sind hoch. Und das ist in einem Rechtsstaat auch richtig so.
Deshalb werde ich auch nicht behaupten, Martin Sellner habe eine Straftat begangen.
Ich habe vielmehr Strafanzeige erstattet und die Staatsanwaltschaft gebeten, genau diese Frage zu prüfen.
Mrs. Petra (Dr. rer. nat.) 🇪🇺 🇩🇪 📯☕️ retweeted
Am Dienstag tritt Sachsen-Anhalts Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Der Historiker Alexander Gallus hat sich das AfD-„Regierungsprogramm“ angesehen und fand darin diverse Parallelen zur ersten Beteiligung der NSDAP an der Macht:
endstation-rechts.de/news/au…
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#Weichreite hat in Gera Anzeige wegen Widerstand kassiert! Anders als die @PolizeiMFR kriecht die @Polizei_Thuer dem rechten #AfD-Streamer nicht in den Popo und bettelt, sondern schafft Fakten.
Weber brüllt und wird wohl zu Boden gebracht.
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Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung kommt zum Ergebnis, dass sich die AfD gegen die fDGO wendet und sich verfassungsfeindlich verhält. Die Gründe decken sich weitgehend mit den Befunden seriöser Staatsrechtler und das ist nicht verwunderlich. Es gibt jedoch einen bemerkenswerten Schwerpunkt:
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Der AfD-Vorschlag, Tillschneider zum Vizepräsidenten des Landtags zu machen, erhält ein klares "Nein" aus dem BSW: „Wir werden Hans-Thomas Tillschneider nicht wählen", sagte BSW-Vizefraktionschefin Claudia Wittig @tonline. "Er ist nicht nur Busenfreund der deutschen Rüstungsindustrie, sondern er ist auch das Gegenteil einer ausgleichenden und präsidialen Persönlichkeit." Beim "Ja" für AfD-Kandidat Rausch bleibt das BSW hingegen.
Warum? Mehr dazu hier:
t-online.de/nachrichten/deut…
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#sachsenanhalt
via Google nnar Hendrich auf FB
▶️ Siegmund spricht vor Naziflagge
Der Möchtegern-Abgeordnete von Sachsen-Anhalt spricht am 3.10.2026 nicht etwa auf einer Einheitsfeier, sondern auf dem ▶️ "Preußentag" der AfD.
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Replying to @FellerFran1520 @edwin_schupp
Wie kommt man nur darauf...
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Buh, heute wieder mal so spät mit der Musikaufgabe. Es ist ja schon dunkel.
Heutiges Thema: songs mit NACHT im Titel, Sprache egal.
Regels: jeder nur einen und bitte mit Link
Patti Smith- Because The Night
youtu.be/c_BcivBprM0?si=WG7A…
Mrs. Petra (Dr. rer. nat.) 🇪🇺 🇩🇪 📯☕️ retweeted
Das US Holocaust Memorial Museum ordnet die NSDAP ausdrücklich als rechtsextrem ein und erläutert ihre antimarxistische Rassenideologie.
Außer Deinem Narrativ hast Du nichts, keine Belege, die Deine Behauptung stützen. 😎
Mrs. Petra (Dr. rer. nat.) 🇪🇺 🇩🇪 📯☕️ retweeted
War die NSDAP links – waren die Nazis Sozis?
Diese Behauptung wird immer wieder von AfD-nahen oder neurechten Stimmen wiederholt.
Die Nationalsozialisten seien eigentlich eine linke Bewegung gewesen – schließlich stand im Parteinamen das Wort „sozialistisch“. Doch diese Interpretation steht im Widerspruch zu sämtlichen historischen, politischen und ideologischen Fakten.
Warum diese Behauptung von Rechtsradikalen strategisch eingesetzt wird
Dass Rechtsextreme oder Rechtspopulisten diese falsche These so beharrlich verbreiten, folgt einem klaren Muster:
1. Sie wollen sich selbst rhetorisch von den historischen Nationalsozialisten distanzieren, indem sie die Verantwortung für die Katastrophe des „Dritten Reiches“ der politischen Linken zuschieben.
2. Gleichzeitig nutzen sie diese Verdrehung, um die politische Linke zu diffamieren, indem sie sie mit der NSDAP gleichsetzen.
Beide Motive sind leicht durchschaubar, aber politisch wirksam – denn sie setzen auf Emotion statt Fakten, auf Wiederholung statt Evidenz.
Das Kalkül der Rechtsextremen
Wenn man es nur oft genug wiederholt, stimmt es es irgendwann. Nicole Höchst von der AfD beispielsweise versucht es immer wieder.
Der Begriff „Sozialismus“ im Parteinamen – eine Fassade
Das Missverständnis beginnt beim Namen: *Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.* Das Wort „sozialistisch“ sollte Arbeiter ansprechen, die damals mehrheitlich sozialdemokratisch oder kommunistisch wählten. Adolf Hitler und seine Propagandisten nutzten den Begriff, um Wähler aus diesen Milieus gezielt abzuwerben.
Tatsächlich war der sogenannte „Sozialismus“ der NSDAP rein rhetorisch. In Hitlers Weltbild gab es keinen Klassenkampf, keine Umverteilung, keine soziale Gleichstellung – zentrale Grundpfeiler echter sozialistischer Bewegungen. Stattdessen propagierte er eine „Volksgemeinschaft“, die die Gesellschaft rassisch, nicht sozial, ordnete. Die Existenz von Armut war kein soziales, sondern ein „rassisches“ Problem, das durch Ausgrenzung und Verfolgung „gelöst“ werden sollte.
Analog war die DDR btw. nicht demokratisch, weil sie ein zweites D im Namen trug.
Antisemitismus, Rassismus und Führerprinzip als Kern der NS-Ideologie
Die Ideologie der NSDAP fußte auf völkischem Nationalismus, Rassenlehre und Antisemitismus. Gleichheit, Demokratie, Solidarität oder Arbeiterrechte – Kernelemente linker Gesellschaftsentwürfe – wurden dagegen abgelehnt oder als „jüdisch-bolschewistisch“ diffamiert.
Das sogenannte „Führerprinzip“, die absolute Unterordnung der Einzelnen unter den Willen eines autoritären Führers, stand im diametralen Gegensatz zu den demokratischen Organisationsformen der Linken. Auch die Propaganda der Partei richtete sich insbesondere gegen Marxismus, Gewerkschaften und Sozialdemokratie, die als „Volksverräter“ dargestellt wurden.
Was die NSDAP von wirklichem Sozialismus trennte
Die NSDAP versprach in ihren frühen Jahren eine „brechende Zinsknechtschaft“ und eine „Verstaatlichung der Trusts“, wie es im 25-Punkte-Programm hieß. Das klang auf den ersten Blick „sozial“, diente aber ausschließlich der populistischen Ansprache unzufriedener Mittelschichten, die sich vom industriellen Kapital bedroht fühlten.
In der politischen Praxis des NS-Regimes war davon nichts übrig: Industrie und Großkapital profitierten erheblich von der Aufrüstung, der Kriegspolitik und der Zwangsarbeit in den besetzten Gebieten . Privates Eigentum blieb unantastbar – außer bei jüdischen Unternehmern, deren Enteignung rassistisch, nicht sozial motiviert war.
Hitler selbst stellte schon früh klar, dass er Privateigentum als „Grundlage der nationalen Ordnung“ betrachtete. In einem Beitrag des *Völkischen Beobachters* vom 19. April 1928 hieß es ausdrücklich, die NSDAP stehe „auf dem Boden des Privateigentums“. Die wirtschaftliche Praxis der NSDAP war kapitalistisch, sie kooperierte eng mit Konzernen. Die Industrie profitierte von Rüstungsprogrammen, Zwangsarbeitern und Einschränkungen sozialer Rechte, Gewerkschaften wurden von den Nazis verboten.
Der sogenannte „linke Flügel“ der NSDAP
Häufig wird auf den sogenannten Strasser-Flügel verwiesen, um der NSDAP sozialistische Tendenzen zu unterstellen. Gregor und Otto Strasser forderten tatsächlich eine stärker antikapitalistische Linie, eine gerechtere Verteilung des Reichtums und die Kontrolle der großen Konzerne.
Doch bereits in der Bamberger Führertagung von 1926 entschied Hitler den innerparteilichen Machtkampf zugunsten seiner nationalistischen und rassistischen Linie. Ab diesem Moment war klar: Sozialistische Ideen hatten in der neuen NSDAP keinen Platz.
Im Juni 1934, während der sogenannten „Nacht der langen Messer“, ließ Hitler Gregor Strasser zusammen mit weiteren SA-Führern wie Ernst Röhm ermorden. Diese Säuberung war nicht nur ein Machtakt, sondern auch das endgültige Ende jeder sozialistisch gefärbten Strömung innerhalb der Partei.
Die Verfolgung von Sozialisten und Kommunisten nach 1933
Nach der Machtübernahme im Januar 1933 begann die systematische Verfolgung politischer Gegner. Besonders betroffen waren Kommunisten, Gewerkschafter und Sozialdemokraten – also genau jene Gruppen, die man als sozialistisch bezeichnen konnte.
Das Ermächtigungsgesetz vom März 1933 schaltete den Reichstag de facto aus und machte politische Opposition illegal. Schon im selben Jahr wurde das Konzentrationslager Dachau errichtet, ursprünglich für politische Häftlinge. Viele Sozialisten und Kommunisten wurden dort inhaftiert, misshandelt oder ermordet.
Die Gestapo überwachte systematisch linke Netzwerke, zerstörte Gewerkschaften und ersetzte sie durch die regimetreue „Deutsche Arbeitsfront“. Damit war die Arbeiterbewegung – die reale, sozialistische Bewegung – zerschlagen.
Wenn die NSDAP also angeblich „links“ gewesen wäre, hätte sie kaum die gesamte politische Linke brutal verfolgt und inhaftiert.
Siehe auch:
br.de/rueckkehr-der-namen/ns…
Die „sozialen“ Schlagworte im Parteiprogramm 1920
Oft wird auf das 25-Punkte-Programm verwiesen, das 1920 im Münchener Hofbräuhaus verkündet wurde. Einige Punkte wirken auf den ersten Blick sozial, etwa die „Brechung der Zinsknechtschaft“, die „Verstaatlichung der Trusts“ oder „Gemeinnutz vor Eigennutz“.
Doch schon Zeitgenossen wie der Historiker Karl Dietrich Bracher wiesen darauf hin, dass diese Punkte populistische Versatzstücke waren, die keinerlei reale sozialistische Substanz hatten . Der Satz „Gemeinnutz vor Eigennutz“ stammt ursprünglich von Montesquieu und wurde später von den Nationalsozialisten zur nationalistischen Pflichtparole umgewandelt.
Gleichzeitig enthielt dasselbe Programm zutiefst antisemitische und antidemokratische Forderungen: Der Ausschluss der Juden aus der Staatsbürgerschaft (Punkte 4–8), Pressezensur (Punkt 23) und die Einschränkung der Religionsfreiheit (Punkt 24). Diese Punkte zeigen deutlich, welche Richtung tatsächlich dominierte – und sie war alles andere als links.
Historische Entwicklung
Nach Hitlers Entlassung aus der Festungshaft 1924 strebte er gezielt Kontakte zu Großindustriellen an. Forderungen nach Enteignungen oder Gewinnbeteiligungen verschwanden zunehmend aus der Parteiprogrammatik. Der Nationalsozialismus wurde zu einer Bewegung, die Kapitalinteressen, Nationalismus und Militarismus miteinander verband.
Die letzten Reste innerparteilichen Sozialismus beseitigte Hitler 1934 gewaltsam. Danach war die NSDAP endgültig eine rechtsradikale, faschistische, antisozialistische und antisemitische Machtpartei.
Die Behauptung, die NSDAP sei „links“ oder „sozialistisch“ gewesen, ist nicht nur faktisch unhaltbar, sondern auch eine gezielte aber selbstentlarvende Geschichtsfälschung heutiger rechtsextremer Kreise. Teil einer rechtsextremen politischen Strategie, die eigene rechtsextreme Positionen relativieren will. Sie ignoriert die ideologischen, politischen und wirtschaftlichen Realitäten jener Zeit.
Die NSDAP hatte mit Sozialismus so viel zu tun wie die DDR mit Demokratie oder die Taliban mit Frauenrechten.
Quellen
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): *Nationalsozialismus und Ideologie*.
Deutsches Historisches Museum: *LeMO – Nationalsozialistische Weltanschauung*.
Richard J. Evans: *Das Dritte Reich. Aufstieg*, München 2004.
Ulrich Herbert: *Der Nationalsozialismus. Bewegung, Ideologie, Herrschaft*, Frankfurt 2020.
*Völkischer Beobachter*, 19. April 1928.
Ian Kershaw: *Hitler. 1889–1945*, München 2008.
Hans Mommsen: *Der Nationalsozialismus – soziale Basis und politische Struktur*, Stuttgart 1981.
Konzentrationslager-Gedenkstätte Dachau: *Geschichte des Lagers 1933–1945*.
Karl Dietrich Bracher: *Die Auflösung der Weimarer Republik*, Düsseldorf 1971.
P.S. - überarbeitete Version meines älteren Artikels von 2024.
Mrs. Petra (Dr. rer. nat.) 🇪🇺 🇩🇪 📯☕️ retweeted
Replying to @craigkellyAFEE
Nice disinformation as Hitler declared very early what he meant by Socialism
Replying to @FKarlv
(3/x) Hitler selbst hat unzählige Male erklärt, dass er kein Sozialist sei und seine Partei erst recht nicht, so etwa beispielhaft in einem Interview, wo er erklärt, warum er den Begriff „Sozialismus“ vereinnahmt hat…
Mrs. Petra (Dr. rer. nat.) 🇪🇺 🇩🇪 📯☕️ retweeted
Warum behaupten Rechte, Rechtsextreme und die AfD eigentlich so erbittert, Hitler, die NSDAP und der Faschismus seien „links“ gewesen?
Ganz einfach: Weil der Trick funktioniert. 🤫
Wer seine politische Heimat am rechten Rand hat, versucht mit diesem Framing die historische Verantwortung für den Nationalsozialismus bequem auf den politischen Gegner abzuwälzen. Hitler wird kurzerhand für links erklärt und schon ist die extreme Rechte nicht mehr Erbin dieser Geschichte, sondern stilisiert sich zum Opfer. 😉
Der zynische Bonus dabei: Man kann den politischen Gegner anschließend als "die eigentlichen Faschisten" diffamieren. Genau das ist das Kalkül.
Ein historisches Argument ist das freilich nicht, sondern ein leicht durchschaubares rhetorisches Entlastungsmanöver.
Wie sie das machen?
Sie verwechseln ganz bewusst die Werkzeuge der Unterdrückung mit der eigentlichen Ideologie. Laßt euch von diesem durchschaubaren Taschenspielertrick nicht täuschen. 😎
#Geschichtsrevisionismus #AfD #Rechtsextremismus #Faschismus #NSDAP #NieWieder #TagDerBefreiung #8Mai
Mrs. Petra (Dr. rer. nat.) 🇪🇺 🇩🇪 📯☕️ retweeted
er weiß, daß ihm das politisch bei AfD-Unterstützern schaden wird und macht es trotzdem.
Das erste, wirklich allererste Mal, daß ich ihm das Rückgrat positiv anrechne.
nitter.cf/bundeskanzler/status/2…