Ich starte etwas Neues auf 𝕏.
Ich bin Ingenieur & Unternehmer, Ehemann, Vater von zwei kleinen Mädchen und Marathonläufer.
Mich faszinieren Menschen und Unternehmen, die die Zukunft bauen:
🤖 KI & Technologie
🚀 Raumfahrt
⚡ Energie
🚗 Autos & Engineering
💰 Aktien, ETFs & Bitcoin
Nebenbei bauen wir gerade ein Haus und ich versuche, aus Karriere, Familie, Sport und Vermögensaufbau ein gutes Leben zu bauen.
Ich teile hier, was ich dabei lerne.
Mal sehen, wohin die Reise geht 🔛 Join the Journey!
11.000 Meter über Frankreich. Das WLAN ist schneller als in manchem Büro.
Danke, Starlink. Als Air-France-Kunde freue ich mich über das Internet. Als SpaceX-Aktionär freue ich mich noch mehr über den aktuellen Kurs.
Ich zahle für den Service und verdiene am Anbieter mit. Das ist die schönste Art, Kunde zu sein.
Wann hattet ihr zuletzt Internet im Flugzeug, das wirklich funktioniert hat?
Der größte Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Ingenieur ist selten technisches Wissen.
Es ist die Fähigkeit, das eigentliche Problem zu erkennen, bevor man anfängt, eine Lösung zu bauen.
Die teuersten Fehler in Projekten entstehen fast nie durch falsche Berechnung. Sie entstehen, weil jemand die falsche Frage beantwortet hat – nur sehr gründlich.
Niemand erzählt einem vorher, wie sehr sich Unternehmertum und Elternschaft ähneln.
Beides verlangt, Entscheidungen ohne vollständige Informationen zu treffen. Beides bestraft Perfektionismus. Beides belohnt, dranzubleiben, wenn gerade nichts nach Fortschritt aussieht.
Der Unterschied: Bei den Kindern sieht man den Fortschritt meistens früher.
Zielzeit für den Marathon in 3 Wochen festgelegt.
Die letzten Wochen vor dem Rennen sind mental anstrengender als die Wochen mit dem meisten Volumen. Der Körper ist bereit, der Kopf fängt an zu zweifeln.
Was mir hilft: nicht mehr an die 42 km denken. Nur an den nächsten Trainingslauf.
Aktuell beim Hausbau auf dem Tisch: Keller oder kein Keller.
Das Angebot für den Keller: 80.000–140.000 €. Je nach Ausbaustufe eine Spanne, die fast einem kompletten zweiten Bauabschnitt entspricht.
Keller: zusätzlicher Stauraum, Technikraum für Wärmepumpe und Speicher, mehr Flexibilität später.
Kein Keller: 80.000–140.000 € gespart, dafür muss jeder Quadratmeter Stauraum oben eingeplant werden – und die Haustechnik braucht einen anderen Platz.
Wir haben uns gegen den Keller entschieden. Bei dieser Spanne zählte am Ende keine Emotion, sondern reine Kapitalallokation: Das Geld lieber in ETFs und Bitcoin arbeiten lassen, als es in Betonwänden zu binden, die wir vielleicht nie voll nutzen.
Keller oder kein Keller – wie habt ihr entschieden, und würdet ihr es nochmal so machen?
Der teuerste Fehler beim langfristigen Investieren ist nicht die falsche Aktie.
Es ist, während eines Crashs zu verkaufen und erst nach der Erholung wieder einzusteigen. Zweimal falsch investiert, weil man ausgestiegen ist.
Ich hab das früher selbst gemacht. Heute läuft mein Sparplan automatisch, egal was die Nachrichten sagen. Die beste Entscheidung war, mir selbst die Entscheidung wegzunehmen.
Habt ihr das auch schon erlebt oder bleibt ihr in Crashs eisern beim Plan?
Einen signifikanten Anteil meines Portfolios bilden Aktien von $SPCX und $TSLA. Nicht weil der Kurs gerade gut läuft, sondern weil ich an das glaube, was dahintersteckt.
Die meisten bewerten Unternehmen quartalsweise. Ich bewerte sie danach, ob sie in 10 Jahren noch die Grenze des technisch Machbaren verschieben.
Kurzfristig ist das eine schlechte Anlagestrategie, wenn man auf Charts starrt. Langfristig ist es die einzige, die ich wirklich durchhalte, ohne bei jedem Rücksetzer zu verkaufen.
Investiert ihr nach Überzeugung oder nach Zahlen? Oder beidem?
Wir versuchen seit Jahrzehnten, immer mehr Zeit zu sparen.
Die entscheidende Frage haben wir dabei vielleicht vergessen: Was machen wir mit der Zeit, die wir sparen?
Wenn jede gewonnene Minute sofort wieder mit Content gefüllt wird, haben wir nicht wirklich Zeit gewonnen, sondern nur effizienter konsumiert.
Ist Zeit nicht nur dann wertvoll, wenn wir frei und sinnvoll darüber entscheiden?
Wofür würdest du eine zusätzliche Stunde pro Tag wirklich nutzen?
Mir ist gestern Abend aufgefallen, wie absurd unser Alltag geworden ist.
Wir kaufen Spülmaschinen, damit wir keine 10 Minuten abwaschen müssen.
Bestellen Essen, damit wir nicht 30 Minuten kochen.
Nehmen das Auto für Strecken, die 15 Minuten zu Fuß wären.
Kaufen Geräte, die uns Arbeit abnehmen.
Wir sparen überall ein paar Minuten.
Und verbringen die gewonnene Zeit dann damit, 45 Minuten durch TikTok und X zu scrollen...
Irgendwas läuft hier gewaltig Falsch.💀
Ich habe immer noch ein iPhone 13 Pro Max.
Nicht weil ich mir kein neues leisten könnte. Sondern weil ich jedes Jahr, in dem ich kein neues kaufe, das Geld stattdessen in $AAPL stecke.
Mit einem Ergebnis von +400% gestern, ist das meine mit Abstand beste Position.
Kein Trading. Kein Timing. Kein Geheimtipp.
Einfach: statt Konsument sein, Anteilseigner sein.
Building the future. Building myself. Building wealth. 📈
Wir haben unser Haus komplett selbst geplant.
Ohne Architekt.
Ein Angebot lag bei 30.000 €.
Das Geld haben wir uns gespart – und durch Zeit, Fehler und ein gutes Netzwerk bezahlt.
Drei Dinge haben wir unterschätzt:
1. Zeit.
Deutlich mehr Abende und Wochenenden als gedacht. Grundrisse, Wege, Licht, Details.
2. Die Bereitschaft, Fehler zu machen.
Ohne jemanden, der dagegenhält, merkt man Denkfehler oft erst spät.
3. Ein gutes Netzwerk.
Ohne Ingenieure, Handwerker und Leute mit Bauerfahrung im Umfeld wäre es kaum gegangen.
Der Vorteil: Jede Entscheidung im Haus ist wirklich unsere.
Nicht die eines Architekten mit 20 parallelen Projekten.
Würde ich es nochmal so machen? Ja.
Würde ich es jedem empfehlen? Nur mit Zeit und dem richtigen Umfeld.
30.000 € gespart – oder 30.000 € Honorat plus weniger Risiko: Was hättest du gewählt?