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Romanistin. Liebt Hunde, das Meer und Schokolade jeder Art. Allergisch gegen jede Form von Extremismus. Just be a Mensch. Please. 🇪🇺🇦🇹🇮🇱

Wien, Österreich
Joined June 2009
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Man hat mir gesagt, dass Cremeschnitten reine Nervennahrung sind.
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Ich lese gerade das Buch Blackout von Marc Elsberg. Da wird einem erst bewusst, wie verwundbar wir eigentlich sind.
Belgien, Niederlande, Schweden berichten von einem großen Cyberangriff, bei dem Kühlsysteme von Supermärkten angegriffen und die eingestellten Zieltemperaturen verändert werden.
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Gadi Eisenkot hat vier Grundsätze formuliert - und jeder, der bereit sei, diese Grundsätze zu unterschreiben, sei für ihn ein möglicher Koalitionspartner: 1. Israel als jüdischen, demokratischen, liberalen und egalitären Staat anzuerkennen. 2. Sich den Werten der israelischen Unabhängigkeitserklärung zu verpflichten. 3. Verpflichtender Armee- oder Zivildienst für alle israelischen Staatsbürger. 4. Die Hamas als Terrororganisation anzuerkennen und die Vernichtung ihrer militärischen und politischen Kapazitäten im Gazastreifen als verpflichtenden Auftrag zu betrachten. Von außen betrachtet müssten diese Grundsätze erstaunlich wirken, da sie zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eines festhalten: Kein einziger dieser Grundsätze ist bzw. war bisher unumstrittener Konsens quer durch die israelische Parteienlandschaft, obwohl man das eigentlich annehmen könnte. Das veranschaulicht ein wenig, wie gering die gemeinsamen Grundlagen innerhalb der israelischen Parteienlandschaft teilweise sind. Für die arabischen Parteien ergibt sich hier ein gewisses Dilemma: Ihr historischer Erfolg bei den Wahlen bedeutet einen klaren Handlungsauftrag vonseiten ihrer Wähler. Andererseits haben die arabischen Parteien diese Grundsätze bisher voll oder teilweise abgelehnt bzw. infrage gestellt. In einem geringerem Ausmaß gilt das auch für die jüdischen ultraorthodoxen Parteien. Möglicherweise sieht Eisenkot in diesen Grundsätzen auch die Keimzelle einer israelischen Verfassung, die es bekanntlich ja bisher nicht gibt.
שבוע טוב. מספר דברים ממני אליכם, אחיי ואחיותיי הישראלים, לקראת הימים הקרובים: ספירת הקולות הסתיימה והבחירות נגמרו. בכל דרך בה מסתכלים על המספרים, רוב אזרחי ישראל, בהפרש של יותר מחצי מיליון קולות, הצביעו נגד ממשלת השבעה באוקטובר וההשתמטות, ובעד שינוי - רוב בקרב כלל אזרחי ישראל, ורוב בקרב הציבור הציוני המשרת. הגדרתי את הבחירות הללו בשנה האחרונה כגורליות ביותר בתולדות ישראל ותוצאותיהן ברורות, אף שיש מי שפועל להטיל בהן דופי. הבטחתי לחבר מחדש את ישראל ולשים סוף לתרבות השקר שהוביל נתניהו ופירקה אותנו מבפנים. הבטחתי שתחת הנהגתי, צד א׳ לא יכריע את צד ב׳, שתם עידן ״אנחנו״ ו״הם״. לאור הבטחות אלה אמשיך לפעול גם בשבועות הקרובים. במקביל, בכוונתי לפעול למימוש הרוב הפרלמנטרי המובהק באופן מיידי, לטובת כלל אזרחי ישראל. לפעול להקמת ועדת חקירה ממלכתית, קידום חובת שירות לכל ופעולה מיידית להגדלה וחיזוק היקף המשרתים בצה"ל, תגמול והוקרה ראויה למשרתים, ביטול חוקי ההפיכה המשטרית ועוד. אל תתנו לאף אחד להטעות אתכם: במדינת ישראל הכנסת היא שנותנת את אמונה בממשלה, ולא להפך. במהלך קמפיין הבחירות הצבתי מטרה להקים ממשלה ציונית ממלכתית עם הסכמה לאומית רחבה ככל האפשר שתביא לריפוי ושינוי יסודי בכיוון אליו ישראל הולכת. הצבתי באופן עקבי 4 עקרונות שיחזקו את ישראל, לכל שותפות: 1.⁠ ⁠הכרה בישראל כמדינה יהודית, דמוקרטית, ליברלית ושוויונית. 2.⁠ ⁠מחויבות לערכי מגילת העצמאות. 3.⁠ ⁠חובת שירות לכלל אזרחי ישראל - צבאי, לאומי ואזרחי. 4.⁠ ⁠הכרה בחמאס כארגון טרור ובחובה להשמדת הכוח הצבאי-שלטוני שלו ברצועת עזה. על בסיס עקרונות אלו, בכוונתי להקים ממשלה ציונית וממלכתית, רחבה ככל האפשר. לצורך כך אפעל בתיאום עם שותפיי ואפעל להרחיב את השותפות, על מנת לממש את רצון הבוחרים ולשפר באופן מיידי את מצבה הפנימי והבינלאומי של מדינת ישראל. כל חבר כנסת שמוכן לחתום על עקרונות אלו, הוא שותף אפשרי בדרך לכינון ממשלה חדשה וטובה לישראל. דלת הממשלה שנקים תהייה פתוחה לכל נבחר ציבור שמקבל את עקרונות אלו ונכון להתעלות לגודל השעה. ברור כי אחוזי ההצבעה הגבוהים, כמו גם האתגרים שעל הפרק, מחייבים מאמץ עילאי על מנת להימנע מבחירות נוספות וכניסה למשבר פוליטי מתמשך נוסף בכל דרך. ב-27.10 הציבור אמר את דברו וההחלטה על הרכבה של ממשלת ישראל הבאה היא של אזרחי ישראל בלבד, ללא מעורבות ומניפולציה - כך ראוי שיהיה. כעת מוטלת עלינו, נבחרי הציבור, החובה לעשות הכל על מנת לתרגם את רצון העם. מחדל השבעה באוקטובר ובהמשכו המציאות הביטחונית, הפנימית, הכלכלית והבינלאומית מחייבים החלטות אמיצות ובהקדם. אפעל בכל דרך להביא הסכמה לאומית רחבה ככל האפשר על מנת שנוכל להתחיל בתיקון ושיקום. לסיום, המלחמה נגד אויבינו לא תמה. מטרות המלחמה לא הושגו. עד להקמת הממשלה אתן גיבוי למהלכים צבאיים רק במידה ויהיו איומים ישירים ומיידיים כנגד ישראל שלא יכולים להמתין עד להשבעת הממשלה. לא נשלה את עצמנו. אנו בפני שבועות עמוסים, מורכבים ועתירי ספינים ושקרים.  בכוונתי לפעול באומץ ומתוך מחויבות גדולה לבוחר ולמדינה על מנת לממש את רצונו - בשקט וביצירתיות. נעשה ונצליח, למען כולנו ולמען מדינת ישראל. אני מתחייב.
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Ja, das. Und hört verdammt nochmal auf, Euch von Islamisten und Anarchisten mißbrauchen zu lassen, Ihr Hirnederln.
bild.de/politik/inland/hoert… Liebe Gen Z, ich sage es jetzt als Boomer: Hört auf zu plärren. Nicht, weil ihr keine Probleme habt. Natürlich habt ihr welche. Marode Schulen, hohe Mieten, Krieg in Europa, eine unsichere Rente, steigende Lebenshaltungskosten und ein Arbeitsmarkt, der durch KI gerade wahrscheinlich stärker verändert wird als durch alles, was wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben. Das sind reale Themen. Die BILD-Autorin Lisa Windolph nennt genau diese Sorgen und sagt übrigens ausdrücklich, dass Gewalt, Plünderungen oder Angriffe auf Polizisten durch nichts zu rechtfertigen wären. Aber daraus folgt noch nicht, dass eure Generation als erste in der Menschheitsgeschichte einen besonders schweren Rucksack tragen müsste. Jede Generation bekommt einen. Unsere Eltern hatten Krieg und Nachkrieg. Andere hatten Ölkrisen, Kalten Krieg, Massenarbeitslosigkeit oder die Angst vor einem Atomkrieg. Wir hatten unsere Probleme. Ihr habt eure. Willkommen im Leben. Bei uns hieß die psychologische Betreuung allerdings häufig noch: „Stell dich nicht so an.“ Und wer besonders viel Pech hatte, bekam die pädagogische Vertiefung mit Kochlöffel oder Gürtel. Das war nicht besser. Vieles davon war schlicht beschissen. Aber vielleicht erklärt es, warum manche von uns etwas irritiert reagieren, wenn heute bereits die Existenz von Schwierigkeiten als außergewöhnliches Generationenschicksal verkauft wird. Beim Klima sollten wir ebenfalls zwei Dinge auseinanderhalten. Der menschengemachte Klimawandel ist real und gehört zu den großen langfristigen Herausforderungen. Aber daraus folgt nicht, dass eure persönliche Zukunft bereits abgesagt wurde. Die Welt geht nicht morgen unter. Ihr habt Zukunft. Und deshalb würde ich mir wünschen, dass ihr mindestens genauso viel darüber redet, was ihr mit dieser Zukunft anfangen wollt, wie darüber, wogegen ihr demonstrieren möchtet. Denn während ihr über Klimaschutz, Wehrpflicht, Mieten und soziale Gerechtigkeit diskutiert, rollt gerade etwas auf euch zu, das euren Alltag sehr unmittelbar verändern dürfte: KI. Das ist eure industrielle Revolution. Berufe werden verschwinden. Andere werden entstehen. Arbeit wird automatisiert. Ein einzelner Mensch wird Leistungen erbringen können, für die heute vielleicht fünf oder zehn Menschen notwendig sind. Und diejenigen, die lernen, diese Werkzeuge zu beherrschen, werden einen gewaltigen Vorsprung haben. Vielleicht wäre das deshalb eine ziemlich interessante Zukunftsfrage: Wie werden wir die Generation, die KI besser nutzt als jede Generation vor uns? Nicht nur: Wer bezahlt uns mehr? Wer baut uns Wohnungen? Wer garantiert unsere Rente? Wer schützt uns vor allen Risiken? Sondern: Was können wir selbst aufbauen? Dasselbe gilt für Wohneigentum. Ja, Wohnungen sind vielerorts absurd teuer geworden. Gerade in Großstädten ist Eigentum für junge Normalverdiener erheblich schwieriger zu erreichen als in manchen früheren Phasen. Das kann man nicht mit „arbeitet halt mehr“ wegwischen. Aber daraus folgt auch nicht: Dann kann ich ohnehin nichts tun. Vielleicht beginnt man kleiner. Vielleicht wohnt man nicht mitten in der teuersten Großstadt. Vielleicht kauft man später. Vielleicht mit Partner. Vielleicht renovierungsbedürftig. Vielleicht baut man Eigenkapital auf. Vielleicht gründet man etwas. Vielleicht qualifiziert man sich weiter. Vielleicht funktioniert manches davon nicht. Aber der entscheidende Unterschied ist die Haltung: Was kann ich beeinflussen? Ich bin mit 18 ausgezogen. Billigste Kaschemme, Zwei-Zimmer-Wohnung mit einem Kumpel, 120 Mark Miete. Kein Instagram-Wohnzimmer. Kein Interior Design. Vermutlich Möbel, bei denen heute der Sperrmüll sagen würde: „Nee, lass mal.“ Aber es war unsere Wohnung. Und von diesem Moment an war ziemlich klar: Jetzt kümmern wir uns selbst. Das ist keine Aufforderung, die Vergangenheit zu romantisieren. Ich möchte weder den Kochlöffel zurück noch die Pädagogik der siebziger Jahre. Aber ein bisschen von diesem: „Dann muss ich eben sehen, wie ich das hinkriege“ würde auch 2026 nicht schaden. Und bei der Rente habt gerade ihr etwas, das viele heutige Rentner nicht mehr besitzen: Zeit. Wer heute jung ist, kann sich jahrzehntelang darauf einstellen, dass die gesetzliche Rente wahrscheinlich nicht alles leisten wird, was frühere Generationen erwartet haben. Sparen, investieren, Qualifikation, Eigentum, Unternehmertum – darüber sollte man mindestens genauso laut sprechen wie darüber, was der Staat irgendwann auszahlen soll. Denn draußen gibt es genug Menschen, die heute mit 1.500 Euro Rente auskommen müssen und keine 40 Jahre mehr haben, ihre Strategie zu ändern. Also demonstriert. Das ist euer Recht. Fordert bessere Schulen. Fordert bezahlbaren Wohnraum. Diskutiert Klima, Rente und Wehrpflicht. Die Initiative „Gen Z regelt“ fordert genau diese Dinge und hat sich ausdrücklich zu friedlichem Protest bekannt. Aber irgendwann kommt nach dem Protest die entscheidende Frage: Wofür seid ihr? Was wollt ihr bauen? Was wollt ihr erfinden? Welche Unternehmen wollt ihr gründen? Welche Technologien wollt ihr beherrschen? Welche Berufe wollt ihr neu schaffen? Wie soll das Land aussehen, wenn ihr es einmal führt? Denn Transparente produzieren keine Wohnungen. Sprechchöre bauen keine Schulen. Empörung finanziert keine Renten. Und ein Hashtag steigert keine Produktivität. Eine Generation wird nicht dadurch groß, dass sie besonders überzeugend aufzählt, wovor sie Angst hat. Sondern dadurch, dass sie irgendwann sagt: Okay. Das sind unsere Probleme. Jetzt kümmern wir uns darum. Gen Z, ihr seid jung. Ihr habt Zeit. Ihr habt Technik, von der wir nicht einmal geträumt haben. Ihr habt Zugang zum Wissen der Welt in eurer Hosentasche. Und mit KI bekommt ihr gerade eines der mächtigsten Werkzeuge in die Hand, das Menschen jemals gebaut haben. Also hört ruhig weiter auf diejenigen, die euch erklären, warum alles furchtbar ist. Aber vielleicht hört ihr irgendwann auf zu fragen: „Was habt ihr uns hinterlassen?“ und fangt an zu fragen: „Was hinterlassen wir eigentlich denen nach uns?“ Denn irgendwann seid ihr die Boomer. Und glaubt mir: Das geht erschreckend schnell.
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Der Wienerwald verliert sein buntes Kleid.
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Die fundierten Erklärungen eines Nikolaus Wildner sind immer eine Freude zu lesen im Gegensatz zu den üblich oberflächlichen Infos mit deutlicher Schlagseite von den meisten seiner Kollegen.
Dass in Israel auch gemäßigte Oppositionsparteien großteils gegen Koalitionsvarianten mit arabischen Parteien sind, liegt nicht daran, dass diese Parteien arabisch sind, sondern daran, dass sie sich nicht mit dem Staat Israel identifizieren. Für das politische Establishment Israels ist das ein symbolisches und ein praktisches Problem. Welche Art von Konsensfindung wäre in einer Regierungskoalition aus Eizenkots Block und dem arabischen Block in sicherheitspolitischen Fragen möglich? Vor allem die 11 Mandate starke Joint List müsste, um sich selbst treu zu bleiben, ihr gesamtes politisches Gewicht gegen praktisch jeden Einsatz der israelischen Armee stemmen, womit eine solche Regierungskoalition zumindest in diesem Bereich, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt handeln könnte. Die rund 150.00 israelischen Drusen sind ein Beispiel dafür, dass in Israel nicht alle Angehörige arabischer Minderheiten ablehnen, sich mit Israel zu identifizieren: Zu einem überwiegenden Großteil verwenden Israels Drusen, gemeinsam mit ihrer fünffarbigen Fahne, auch die israelische Fahne, singen die israelische Hymne und dienen in der israelischen Armee. Da sie sich als Teil der israelischen Gesellschaft und des jüdischen Commonwealth verstehen, schicken die Drusen für gewöhnlich auch keine eigenen Parteien ins Rennen, sondern stimmen großteils für Parteien des zionistischen Establishments. Die stärkste Partei unter den Drusen war diesmal Eizenkots Yashar-Partei mit ungefähr 40%. Unter den Drusen auf den Golanhöhen, die gewählt haben, konnte Avigdor Liberman das beste Ergebnis einfahren. Auch nicht-drusische Araber haben für zionistische Parteien gestimmt - aber diesmal anscheinend nur etwas mehr als 10% von ihnen. Der Anteil der israelischen Araber, die für zionistische Parteien stimmen, ist in den vergangenen Jahrzehnten von ca. 50% auf ca. 10% geschrumpft. In den Augen der Joint List sind die arabischen Staatsbürger Israels Angehörige der Nation der Palästinenser und sollten als solche auch innerhalb Israels anerkannt werden. Damit grenzen sie sich, anders als die meisten Drusen, von einer israelischen Identität ab, die andere, kleinere nichtjüdische Minderheiten in Israel angenommen haben. Aber auch unter den (nicht-drusischen) Arabern Israels definieren sich viele als Israelis und nicht als Palästinenser. Wie viele? Das ist Gegenstand komplizierter und heftiger Debatten und lässt sich so nicht einfach in einer Zahl ausdrücken. Derzeit scheinen auch im deutschsprachigen Raum manche Berichterstatter und Experten den Arabern Israels einen Gefallen tun zu wollen, indem sie sie pauschal als „Palästinenser israelischer Staatsbürgerschaft“ bezeichnen, womit sie dieser heterogenen Bevölkerung eine Identität zuschreiben, die sie kategorisch von einer selbstgewählten Zugehörigkeit zum jüdischen bzw. israelischen Commonwealth ausschließt - was nachweislich nicht allen Angehörigen dieser Bevölkerung recht ist. Das Dilemma, wie mit dieser Identitätenfrage in den kommenden Koalitionsverhandlungen in Israel umzugehen ist, liegt, anders als derzeit vielfach behauptet, also viel mehr bei den arabischen als bei den zionistischen Parteien. Für keine der zionistischen Parteien wird der jüdische Charakter des Staates Israel grundsätzlich zur Debatte stehen. Vor allem die arabischen Parteien der Joint List stehen hingegen vor der Wahl, ob sie sich weiter als Antithese zum israelischen System positionieren wollen, oder ob sie einen Prozess der Integration einleiten wollen, um in diesem System einen Platz zu finden, ohne dabei eine Garantie auf Erfolg zu haben. Da die Joint List jedoch für ihre bisherigen Positionierungen zum Staat Israel gewählt worden ist, wird sie einen Integrationsprozess mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt vollziehen. Die islamisch-konservative Ra‘am-Partei hat diesen Prozess in den vergangenen Jahren begonnen - wo er schlussendlich enden wird bzw. soll ist nicht absehbar.
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Jemand bringt uns aus New York ein Geschenk mit. Ein Stück Brot von Rye, der heißesten Bäckerei in Manhattan derzeit. 1 Laib für 60 Dollar. 😳
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Das war es immer.
Es ist eine globale Psychose.
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In Israel herrschen in beiden großen politischen Lagern - Regierung und Opposition - und bei ihren Sympathisanten heute verschiedene Formen der Enttäuschung, was ich verstehen kann. Ich habe aber auch den Eindruck, dass derzeit viele auch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Was man im derzeitigen Wahlergebnis auch erkennen kann: 1. Es ist ein Erfolg der israelischen Demokratie. Alle Bevölkerungsgruppen - Juden, Araber, Zentrum, Peripherie, Ultraorthodoxe, Beduinen, „1. und 2. Israel“, etc. etc. haben emphatisch von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. 2. Kein „Block“ hat das Mandat erhalten, alleine richtungsweisende Entscheidungen für die gesamte Gesellschaft zu treffen. Das wird gerne als Polarisierung gedeutet, aber darin manifestiert sich auch der Auftrag der Bevölkerung an ihre Führung, ein Modell zu finden, in dem alle, oder zumindest möglichst viele Israelis ihre Gegenwart und ihre Zukunft mitgestalten können - Rechte, Linke, Juden, Araber. 3. Der überwiegende Großteil der jüdischen Israelis hat Mitte/Mitte-Rechts/Rechts-Konservativ gewählt - bei einer gleichzeitigen Schwächung des rechten Rands. Die Botschaft dahinter dürfte lauten: Wir wollen Sicherheit nach außen und Ruhe und Stabilität nach innen - und weniger Drama und keine weitere Polarisierung. Das Problem dabei ist vor allem, dass Netanjahu für gewöhnlich eine Art Alleinherrschaftsanspruch an seine politischen Partner stellt, was ihn als Koalitionspartner für die Parteivorsitzenden des Oppositionsblocks disqualifiziert. Inhaltlich sollte Netanjahu, auf dem Papier, leicht eine Koalition mit Eizenkot, Bennett/(Lapid?) und Liberman bilden können. 4. Vielleicht zeichnet sich für Israel also weniger eine ausweglose innenpolitische Situation ab, sondern eher der Auftrag an die Politik, Unterscheidungen wie jene zwischen „1. und 2. Israel“ zu überwinden? Dafür müssten sich vermutlich alle, zumindest etwas, bewegen, anstatt darauf zu bestehen, den jeweils anderen Block zu „besiegen“.
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Man öffnet die Terrassentür und der Herbst tritt ein.
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Israelisch- arabische Beduinen auf dem Weg zur heutigen Wahl im - ich zitiere Amnesty International- Apartheidstaat Israel.
Bedouins and Israeli Arabs flocking to the polls on camels and donkeys
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Vor den israelischen Parlamentswahlen wird, auch im deutschsprachigen Raum, verhältnismäßig viel über Israels arabische Parteien gesprochen und geschrieben - wobei jedoch kaum Fragen zu den politischen Grundsätzen dieser Parteien beantwortet oder überhaupt gestellt werden. Meistens wird darauf hingewiesen, dass die arabischen Parteien als potentielle Koalitionspartner vonseiten des jüdisch-zionistischen Parteienspektrums ausgeschlossen werden, was - implizit oder explizit ausgedrückt - auf Formen von Rassismus und Diskriminierung von Arabern durch Juden zurückgehen müsse. Unerwähnt bleibt meist, dass die arabischen Parteien - manche mit mehr, andere mit weniger Nachdruck - die politische Forderung vertreten, Israels Staatsform grundlegend zu ändern: Von einer Demokratie mit jüdischem Nationalcharakter in eine Demokratie ohne spezifischen Nationalcharakter. Daneben besteht die Forderung, innerhalb der Grenzen von (also vor) 1967 einen palästinensischen Nationalstaat zu errichten, und innerhalb Israels als nationale Minderheit der Palästinenser anerkannt zu werden. Man kann zu diesen Forderungen stehen wie man will, sollte aber erkennen können, dass diese Forderungen nicht mit dem jüdisch-zionistischen Establishment der israelischen politischen Landschaft kompatibel sind - und auch nicht kompatibel sein sollen. Das jüdisch-zionistische Parteienspektrum - von links bis rechts - ist der Vision eines Gemeinwesens verpflichtet, das sowohl jüdisch, als auch demokratisch sein soll, in dem Minderheiten zwar gleiche Rechte (bei weniger Pflichten - etwa beim Armeedienst), aber nicht dieselbe Definitionsmacht über das israelische Gemeinwesen haben sollen. Vieles in der israelischen Realität bleibt auch im Jahr 2026 hinter den hohen Ansprüchen der israelischen Demokratie zurück, wie sie zB auch in der israelischen Unabhängigkeitserklärung von 1948 verankert sind: "Wir wenden uns – selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind – an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufrufe, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen." Beobachtern der israelischen Innenpolitik sollte aber klar sein, dass der Koalitionsboykott zwischen zionistischen und arabischen Parteien keine Einbahnstraße ist, sondern auf Gegenseitigkeit beruht. Auch die arabischen Parteien, die eine Demokratie ohne jüdischen Nationalcharakter fordern, haben grundsätzlich keine Absichten, zionistischen Parteien zu einer Regierungsmehrheit zu verhelfen. Die islamistische Ra'am-Partei hat diese Art des gegenseitigen Boykotts unter ihrem Vorsitzenden Mansour Abbas etwas aufgeweicht: Abbas bekennt sich zwar nicht zum Zionismus als politisches Programm, hat aber anerkannt, dass der jüdische Staat ein fait accompli ist und es auch bleiben wird - und dass konstruktive arabische Politik innerhalb Israels durch eine Teilnahme am politischen System geschehen muss - und nicht, wie bisher, als Antithese dazu. Das Ergebnis war, innerhalb kürzester Zeit, eine historische Premiere: Die Beteiligung Ra'ams an einer israelischen Regierungskoalition - gemeinsam mit sieben anderen jüdisch-zionistischen Parteien - von 2021 bis 2022. Für diese Wahlen konnte Mansour Abbas einen ehemaligen Generalmajor der israelischen Polizei, Yoav Segalovitz, für seinen zweiten Listenplatz gewinnen - also einen jüdischen Zionisten, der von der zentristischen Partei Yesh Atid zu Ra'am gewechselt hat und damit signalisiert, dass jüdisch-arabische Kooperation in Israel nicht nur möglich, sondern für alle Bevölkerungsgruppen auch dringend notwendig ist. Diese Kooperation findet in praktisch allen Lebensbereichen der israelischen Gesellschaft bereits weitaus mehr statt, als es die Aufteilung der Parteienlandschaft in jüdische und arabische Parteien vermuten lässt. Und auch wenn in Israels großteils Juden durch Juden und Araber durch Araber vertreten werden, gibt es genauso eine arabische Wählerschaft der jüdischen - und eine jüdische Wählerschaft der arabischen Parteien: Araber, die damit einverstanden sind, als Angehörige einer Minderheit in einem jüdischen Staat zu leben und deshalb für zionistische Parteien stimmen - und Juden, die arabischen Parteien ihre Stimme geben, weil sie die jetzige Staatsform Israels ablehnen. Schauen wir mal, welche Rolle(n) die arabischen Parteien nach den Wahlen am Dienstag spielen können - und welche davon sie auch spielen wollen. Mit der zionistischen Opposition verbindet sie jedenfalls der Wille, Netanjahu und seinen rechten/rechtsextremen/religiösen Block von einer erneuten Regierungsbildung fernzuhalten.
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„Frankreich brennt, und Bernard-Henri Lévy verfolgt die Entwicklung mit tiefer Bestürzung.“ Einer der wichtigsten Texte dieses Wochenendes. Ein flammendes Plädoyer gegen die „Faschisten“ (@BHL) von rechts und links, zugunsten der bedrängten politischen Mitte.
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Ich hab den Post zu Air China jetzt gelöscht, da viele das offenbar gänzlich anders empfinden und ich mich ungern beschimpfen lasse. Mir war dieses Kontrollgehabe zu viel.
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Ich könnte jetzt noch den Aufenthalt in Peking schildern, aber es ist eigentlich dasselbe, die Atmosphäre und der Ton der Bediensteten vielleicht noch etwas autoritärer. Ich würde jedenfalls meinen, es bleibt bei einer einmaligen Erfahrung.5/
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Trump: It’s coming down to three things. And I believe, she’s right.
Why is Trump making so many concessions to Russia now? I think it's three things. #HighStakes
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Zur Logik palästinensischer politischer Gewalt. Bei Attacken wie heute Früh in Hebron widmet sich der mediale Diskurs meist sehr schnell den Fragen der Folgen und des cui bono (also wer, vor allem auf israelischer Seite, davon profitiert oder profitieren könnte). Die Frage nach dem Motiv bleibt dabei häufig nicht nur unbeantwortet sondern wird meist gar nicht gestellt. Dabei scheinen zumindest manche den Einsatz politischer Gewalt von Palästinensern gegen Israelis als ein Naturgesetz zu betrachten - aus Gewohnheit oder aus Überzeugung. Es gibt jedoch weder in der Geschichte noch in der Gegenwart ein universell gültiges Prinzip, das besagt, dass (empfundene und/oder tatsächliche) Unterdrückung und/oder Diskriminierung zur Anwendung tödlicher Gewalt führen muss. (Es steht selbstverständlich außer Frage, dass das einer von vielen möglichen Pfaden ist). Wo der Mensch aber nicht aus einem unentrinnbaren Reflex heraus handelt, handelt er durch Entscheidungen - und diesen Entscheidungen liegen wiederum Motive zugrunde. Das Motiv palästinensischer politischer Gewalt gegen Israelis ist es, die Botschaft zu vermitteln, dass die Existenz eines selbstbestimmten jüdischen Kollektivs innerhalb des Gebiets des ehemaligen britischen Mandatsgebiets Palästina für seine Angehörigen immer einen hohen kollektiven und individuellen Preis haben wird, und dass sich Israelis, vor allem israelische Juden, darin nie völlig sicher fühlen werden. Dieses Motiv basiert auf dem Gedanken, dass das Wohlergehen der palästinensischen Nation den Niedergang Israels und der darin lebenden jüdischen Nation voraussetzt. Der Einsatz von Gewalt soll also vorerst nicht Palästinensern helfen, sondern vor allem Israelis schaden - weil das angeblich der Pfad ist, der im weiteren Verlauf Palästinensern die größtmögliche Verbesserung bringen soll. Soweit der Gedanke. In der Realität tritt das Gegenteil ein: Die Gewalt trifft nicht nur die israelische Seite sondern hat auch langfristig katastrophale Folgen für die Palästinenser im Westjordanland und in Gaza. Es gibt eine (gefühlt) wachsende Anzahl von palästinensischen Stimmen, die die Theorie palästinensischer politischer Gewalt als Sackgasse bewerten. Zur Erinnerung: U.a. sagt der palästinensische Oppositionelle Samer Sinijlawi @SSinijlawi, dass Palästinenser - aus eigenem Interesse - diametral entgegengesetzt zur herkömmlichen Herangehensweise handeln sollten: Anstatt Israelis in Angst und Schrecken zu versetzen, sollten sie versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen. Und anstatt im Rest der Welt die Gegenerschaft gegen Israel zu fördern, sollten sie auf Israel als künftigen Partner setzen.
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Euch allen einen guten Rutsch ins Wochenende!
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“Frauenmord ist kein plötzlicher Ausbruch von Gewalt und momentaner Wahnsinn! Es ist das Produkt einer Kultur, die die männliche Herrschaft über die Frau normalisiert, Kontrolle anstelle von Liebe setzt und Dominanz im Gewand der Familie versteckt.”
#مینا_سلطانی را همسرش کشت. او در خانه‌اش، پناهگاهش سلاخی شد. طبق گزارش هه‌نگاو، همسر مینا با ضربات متعدد چاقو جانش را گرفته، درحالی‌که پسر ده‌ساله‌شان نیز در خانه بود. مرد پس از قتل با پلیس تماس گرفت و با گفتن جمله‌ای تحقیرآمیز و زن‌ستیزانه، ضعیفه را کشتم، خود را تسلیم کرد. زنان در ایران برای حق زنده ماندن هم باید بجنگند؟ برای اینکه کشته نشوند، باید از چه کسی اجازه بگیرند؟ از قانون؟ شوهر و برادر و پدر؟ جامعه‌ای که زن را صاحب اختیار جان و بدن خودش نمی‌داند؟ زن‌کشی، انفجار ناگهانی خشونت و جنون لحظه‌ای نیست! محصول فرهنگی است که مالکیت مرد بر زن را عادی می‌کند، کنترل را به‌جای عشق می‌نشاند و سلطه را در لباس خانواده پنهان می‌کند. همان فرهنگ بیمار که فرزندان را از کودکی در نقش‌های جنسیتی فرودست‌ساز تربیت می‌کند.. پسر را به صاحب اختیار و دختر را به موجودی که باید اطاعت کند تبدیل می‌کند. همان قانون تبعیض‌آمیز که ارث زن را نصف سهم مرد تعیین می‌کند، دیه قتل زن را نصف دیه مرد مقرر می‌کند و نابرابری جنسیتی را در متن قانون نهادینه می‌کند. قانون پیش از رسیدن یک زن به مرز خشونت، اختیارهای ابتدایی زندگی‌اش را محدود می‌کند! قانونی که به شوهر امکان جلوگیری از خروج زن از کشور را می‌دهد، تمکین خاص را به یکی از مبانی حقوقی روابط زناشویی تبدیل می‌کند و در سوی دیگر، برای پدر در قتل فرزند سازوکارها و استثناهای حقوقی متفاوتی نسبت به دیگر قاتلان در نظر می‌گیرد. وقتی زن برای خروج از خانه، سفر، استقلال مالی، تصمیم‌گیری درباره بدنش یا حتی مطالبه حداقل حقوق انسانی‌اش ناچار است وارد چانه‌زنی شود، بحث از کجا آغاز می‌شود؟ از همان جایی که قانون، اختیار مرد را به رسمیت می‌شناسد و زن را وادار می‌کند برای بخشی از آزادی‌های بدیهی‌اش مذاکره کند. از همان جایی که زن برای احقاق ابتدایی‌ترین حقوقش باید بجنگد و مرد می‌تواند این مطالبه را نه حق، که نافرمانی تلقی کند. زن‌کشی با چاقو آغاز نمی‌شود! از جایی آغاز می‌شود که حق زن برای تصمیم‌گیری درباره زندگی خودش، از پیش، در قانون و فرهنگ محدود شده است. نمی‌توان ساختارهای نابرابر را از بستری که خشونت در آن رشد می‌کند جدا کرد و بعد، هر بار با دیدن جسد یک زن، وانمود کرد با یک فاجعه کاملاً شخصی و بی‌ارتباط با نظم اجتماعی روبه‌رو هستیم. منطق زن ستیزی در زبان روزمره، تربیت خانوادگی، در عرف و گاهی در قوانین بازتولید می‌شود. درست است که هیچ‌کدام به‌تنهایی توضیح کامل یک قتل نیستند. اما کنار هم بستری می‌سازند که در آن استقلال زن می‌تواند به موضوع نزاع، کنترل و مجازات تبدیل شود. و آن کودک ده‌ساله که شاهد سلاخی مادرش بوده، در معرض تجربه‌ای قرار گرفته که می‌تواند تا سال‌ها در روان و حافظه‌اش زنده بماند. خشونت خانگی، حتی وقتی فقط یک نفر را می‌کشد، قربانیانش را به همان یک نفر محدود نمی‌کند. در این جنایت، امنیت یک کودک نیز در خانه، در برابر چشمانش، فرو ریخت. اصل قوانین و عرف و شرع در #ایران بر مبنای تفاوت‌گذاری جنسیتی استوار است و حامل نابرابری‌ای است که بیرحمانه به روح و‌جسم زن میتازد. یک زن به‌تنهایی با تمام پیامدهای این نابرابری میجنگد و وقتی خشونت به قتل می‌رسد، همه‌چیز را به یک اختلاف خانوادگی تقلیل میدهند. ما به جامعه‌ای نیاز داریم که زن برای ترک یک رابطه، مخالفت با همسر، مالکیت بر بدنش انتخاب پوشش یا صرفاً ادامه زندگی، مجبور نباشد از جانش مایه بگذارد! جامعه‌ای که خشونت از ابتدا جدی بگیرد و حمایت از زنان را به شعار و سوگواری پس از مرگشان محدود نکند. مینا سلطانی را نمی‌توان به یک خبر هولناک، چند خط گزارش و هشتگ #زن_کشی تقلیل داد. چند زن دیگر باید کشته شوند تا بفهمیم خانه همیشه امن نیست، ازدواج مصونیت اخلاقی برای خشونت ایجاد نمی‌کند و عنوان «همسر» نه سند مالکیت است و نه مجوز سلطه؟ چند جسد دیگر باید از خانه‌ها بیرون بیاید تا بپذیریم که مقابله با زن‌کشی به مجازات قاتل پس از وقوع جنایت محدود نمی‌شود؟ باید با فرهنگی جنگید که اطاعت زن را فضیلت می‌داند! با عرفی که استقلال او را تهدید تلقی می‌کند! و با قوانینی که در بخش‌هایی از زندگی، اختیار و حقوق او را نابرابر تعریف می‌کنند. زن‌کشی را با واژه «اختلاف خانوادگی» تطهیر نکنید. خشونت را پشت درهای بسته پنهان نکنید. از زن‌ها نخواهید برای زنده ماندن، بیش از این مبارزه کنند… از جامعه و قانون بخواهید به جای بازتولید نابرابری، از حق برابر، امنیت و استقلال زنان دفاع کنند. مرد مالک همسرش نیست. ازدواج حق مالکیت بر بدن زن ایجاد نمی‌کند. عرف، سنت و قانون نباید بهانه‌ای برای سلب حق حیات و کرامت انسانی زنان باشد. #زن_کشی #خشونت_علیه_زنان
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„Why we NEED to support Ukraine.“ Es übersteigt jedes Mal meine Vorstellungskraft, wenn ich Bilder aus der Ukraine sehe. Dieses Leid. Dieser Terror. Tagtäglich. Und meine Verachtung gegenüber Parteien und Wählern von #AfD und #BSW ist grenzenlos. 🇩🇪🫶🇺🇦 #SlavaUkraïni
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