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Redakteur @Abendzeitung, schreibt über investigative und politische Themen in Deutschland. Top 30 bis 30 (medium). Wächterpreis-Nominierung 2026.

München, Bayern
Joined January 2016
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Besonders brisant: Das Institut ist gemeinnützig, Spenden sind steuerlich absetzbar. Sein Präsident lehrt an einer staatlichen Universität. Der bayerische Verfassungsschutz beobachtet den Verein nicht. Eine Recherche von @alexanderspoeri zeigt, wie weit das Netzwerk reicht.
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Reich, rechts und gegen die Demokratie: Im Bayerischen Hof trafen sich zum letzten Mal rund 200 Gäste des Ludwig-von-Mises-Instituts. Das Netzwerk vereint radikale Libertäre, Unternehmer und Akteure der Neuen Rechten. (€) abendzeitung-muenchen.de/mue…
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Sie nennen sich Institut und denken über die Abschaffung der Demokratie nach. Nach dem Rauswurf aus dem Bayerischen Hof wollen Abgeordnete nun wissen, was die Staatsregierung über den Verein weiß. Zuvor hatte die Entscheidung des Hotels eine Welle der Kritik ausgelöst, angeheizt von zwei Ex-AfD-Politikerinnen. abendzeitung-muenchen.de/mue…
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@FlorianvonBrunn hat auch schon eine Anfrage an den Bayerischen Landtag in Sachen @MisesInstitut gestellt. In meinem Hintergrundartikel beleuchte ich auch den Shitstorm der Rechten und Libertären um @JoanaCotar @FraukePetry, @HGMaassen, @PetrBystronAfD, @ReneDierkesAfD und den Selbstvermarktungs-Buchaktivisten @ulfposh.
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1/ Nachdem die #Mises-Vereins-Blase um @JoanaCotar, @FraukePetry, @HGMaassen, @RZitelmann, @reitschuster, @RolandTichy & Co. auch weiter nicht zur Ruhe kommt, nochmal, langsamer. Wer spricht da eigentlich im Bayerischen Hof? Größtenteils aus eigenen Quellen des Instituts. 🧵
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@Ricarda_Lang, falls das morgen von ihrem Mitdiskutanten im Sinne von „Bückbürgertum“ und „Cancel Culture“ bei Maischberger aufgeworfen wird. Hier und dort ein paar Hintergründe. nitter.cf/er_bayern/status/20907…
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Lieber @ulfposh, geben Sie dann eigentlich auch bald @Deu_Kurier, @COMPACTMagazin oder @SiNetz ein Interview, wenn sie Ihr Buch entsprechend mitbewerben?
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Ganz ehrlich, die Entscheidung hat das Hotel alleine getroffen. Wir haben das als AZ nicht erwartet, nicht gefordert und auch mit nichts gedroht. Wir haben Fragen gestellt. Denn die Haltung des Instituts widerspricht halt der festgeschriebenen Haltung des Hotels. Das ist der eigentliche Konflikt und nicht, dass wir darüber berichten. Man kann die Frage ruhig aufwerfen, ob es notwendig ist, sich als Hotel zu etwas bekennen. Beide Seiten sind vertretbar. Wir hätten übrigens auch berichtet, wenn der Bayerische Hof den Schritt nicht gegangen wäre, ganz im Gegenteil was Polleit und Tiedtke in ihrem Artikel meinen. Rothbard und Hoppe sind demokratiefeindlich und ihre Lehren können ins Extrem führen. Das heißt aber nicht, dass ich den Austausch verbieten oder einschränken möchte. Ich als Journalist schreibe das einfach nur auf. Das ist mein Job. Gleich ob links, rechts, liberal, libertär, extremistisch. Es ist Teil der Meinungsfreiheit. Wenn es anleitend wird, dann müssen Behörden prüfen, ob Grenzen überschritten sind. Darüber, wann sie überschritten sind, darf ebenso diskutiert werden. Ich finde es sehr schade, dass das Mises Institut überhaupt keine Gesprächsbereitschaft gezeigt hat. Dann hätte unser Bericht auch anders ausgesehen, zumindest hätten wir ihre Perspektive verwerten können. Aber ich habe da die Vermutung, dass es dem Verein strategisch wohl ganz recht war, dass solch eine Debatte anrollt. Das gehört doch auch zur Wahrheit dazu.
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41/ Das Büro von @PetrBystronAfD in Brüssel hat gerade eine Pressemitteilung herausgegeben, laut der er den Mises-Vereins-Rauswurf kritisiert. Darin ist der Namen des „Instituts“ falsch geschrieben, es wird Münchens OB Dominik Krause aufgrund seiner sexuellen Orientierung diffamiert, ihm eine nachweislich nicht existent gewesene Druckausübung auf den Bayerischen Hof unterstellt. Weiter heißt es: @campact und @aida_archiv hätten zuvor Druck ausgeübt. Auch das stimmt nicht, sie haben zum Verein recherchiert und seine Veröffentlichungen dokumentiert & eingeordnet. Das zeigt nun endgültig, welches Milieu die Geschichte nun für sich instrumentalisiert.
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42/ Petr Bystron spricht übrigens von einen „Angriff auf die Demokratie“. Das ist Täter-Opfer-Umkehr: Vertreter des Mises-Vereins wollen die Demokratie abschaffen.
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41/ Das Büro von @PetrBystronAfD in Brüssel hat gerade eine Pressemitteilung herausgegeben, laut der er den Mises-Vereins-Rauswurf kritisiert. Darin ist der Namen des „Instituts“ falsch geschrieben, es wird Münchens OB Dominik Krause aufgrund seiner sexuellen Orientierung diffamiert, ihm eine nachweislich nicht existent gewesene Druckausübung auf den Bayerischen Hof unterstellt. Weiter heißt es: @campact und @aida_archiv hätten zuvor Druck ausgeübt. Auch das stimmt nicht, sie haben zum Verein recherchiert und seine Veröffentlichungen dokumentiert & eingeordnet. Das zeigt nun endgültig, welches Milieu die Geschichte nun für sich instrumentalisiert.
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40/ Der Verein ist gemeinnützig. Wer also spendet, setzt es ab; beim Spitzensteuersatz trägt die Allgemeinheit demnach gut 42 Cent je Euro. Finanziert wird so ein Institut, dessen Präsident die Auflösung genau dieses Staates fordert. Ob die Voraussetzungen dafür vorliegen, ist übrigens offen und das wird sicherlich nochmal geprüft: Der Bundesfinanzhof verlangt seit 2019 nämlich, dass politische Zwecke untergeordnet bleiben.
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39/ Für mehr Transparenz veröffentliche ich hier die vollständige Stellungnahme des Bayerischen Hofs, die uns als AZ am 11. August 2026 erreicht hat. „Statement des Hotels Bayerischer Hof Das Hotel Bayerischer Hof steht seit jeher für Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt sowie die Grundwerte einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Diese Haltung prägt unser Selbstverständnis als Gastgeber und ist zugleich Maßstab für die Entscheidung, welchen Veranstaltungen wir unsere Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Die in den vergangenen Monaten öffentlich bekannt gewordenen Informationen, die an uns herangetragenen Recherchen sowie die öffentlichen Äußerungen, Veröffentlichungen und Stellungnahmen des Ludwig von Mises Instituts Deutschland e.V. und seiner Repräsentanten haben wir zum Anlass genommen, die seit 2013 bestehende Geschäftsbeziehung erneut und umfassend zu überprüfen. Hierzu haben wir sämtliche uns vorliegenden Informationen sorgfältig geprüft und abgewogen. Das Hotel Bayerischer Hof nimmt dabei weder wissenschaftliche noch parteipolitische Bewertungen vor. Maßgeblich für unsere Entscheidung ist vielmehr, ob die öffentliche Positionierung eines Veranstalters, die ihm zurechenbaren Inhalte sowie die daraus resultierende öffentliche Wahrnehmung mit den Werten unseres Hauses und seiner nationalen wie internationalen Reputation vereinbar sind. Im Ergebnis dieser erneuten Prüfung sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass die Vielzahl der inzwischen dokumentierten öffentlichen Äußerungen, Veröffentlichungen und Positionierungen von Repräsentanten des Instituts sowie deren öffentliche Einordnung eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über das Jahr 2026 hinaus für unser Haus nicht mehr vertretbar erscheinen lassen. Unsere Entscheidung beruht auf einer Gesamtabwägung aller uns vorliegenden Erkenntnisse und nicht auf der isolierten Betrachtung einzelner Aussagen oder Positionen. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Ludwig von Mises Institut Deutschland e.V. nach Erfüllung des bereits bestehenden Vertragsverhältnisses zu beenden. Veranstaltungen des Instituts werden daher ab dem Jahr 2027 im Hotel Bayerischer Hof nicht mehr stattfinden. Für die bereits am 17. Oktober 2026 vereinbarte Veranstaltung besteht ein wirksam geschlossener Vertrag. Nach sorgfältiger Prüfung der vertraglichen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden wir diesen Vertrag erfüllen. Die Durchführung der Veranstaltung ist ausdrücklich nicht als inhaltliche Zustimmung, Unterstützung oder Identifikation mit den durch den Veranstalter oder einzelne Referenten vertretenen Positionen zu verstehen.“
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39/ Für mehr Transparenz veröffentliche ich hier die vollständige Stellungnahme des Bayerischen Hofs, die uns als AZ am 11. August 2026 erreicht hat. „Statement des Hotels Bayerischer Hof Das Hotel Bayerischer Hof steht seit jeher für Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt sowie die Grundwerte einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Diese Haltung prägt unser Selbstverständnis als Gastgeber und ist zugleich Maßstab für die Entscheidung, welchen Veranstaltungen wir unsere Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Die in den vergangenen Monaten öffentlich bekannt gewordenen Informationen, die an uns herangetragenen Recherchen sowie die öffentlichen Äußerungen, Veröffentlichungen und Stellungnahmen des Ludwig von Mises Instituts Deutschland e.V. und seiner Repräsentanten haben wir zum Anlass genommen, die seit 2013 bestehende Geschäftsbeziehung erneut und umfassend zu überprüfen. Hierzu haben wir sämtliche uns vorliegenden Informationen sorgfältig geprüft und abgewogen. Das Hotel Bayerischer Hof nimmt dabei weder wissenschaftliche noch parteipolitische Bewertungen vor. Maßgeblich für unsere Entscheidung ist vielmehr, ob die öffentliche Positionierung eines Veranstalters, die ihm zurechenbaren Inhalte sowie die daraus resultierende öffentliche Wahrnehmung mit den Werten unseres Hauses und seiner nationalen wie internationalen Reputation vereinbar sind. Im Ergebnis dieser erneuten Prüfung sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass die Vielzahl der inzwischen dokumentierten öffentlichen Äußerungen, Veröffentlichungen und Positionierungen von Repräsentanten des Instituts sowie deren öffentliche Einordnung eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über das Jahr 2026 hinaus für unser Haus nicht mehr vertretbar erscheinen lassen. Unsere Entscheidung beruht auf einer Gesamtabwägung aller uns vorliegenden Erkenntnisse und nicht auf der isolierten Betrachtung einzelner Aussagen oder Positionen. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Ludwig von Mises Institut Deutschland e.V. nach Erfüllung des bereits bestehenden Vertragsverhältnisses zu beenden. Veranstaltungen des Instituts werden daher ab dem Jahr 2027 im Hotel Bayerischer Hof nicht mehr stattfinden. Für die bereits am 17. Oktober 2026 vereinbarte Veranstaltung besteht ein wirksam geschlossener Vertrag. Nach sorgfältiger Prüfung der vertraglichen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden wir diesen Vertrag erfüllen. Die Durchführung der Veranstaltung ist ausdrücklich nicht als inhaltliche Zustimmung, Unterstützung oder Identifikation mit den durch den Veranstalter oder einzelne Referenten vertretenen Positionen zu verstehen.“
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38/ Liebe Mises-Vereins-Freunde, wenn links und rechts eure „Feinde“ sind, wie ich gestern gelesen habe, warum machen dann mit eurem Rausschmiss eigentlich @ReneDierkesAfD, @tobiasteich_by, @AfD_Bayern seit gestern Politik?
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Hintergründe zur Recherche über das Mises-Institut und weshalb der Bayerische Hof dort keine weiteren Konferenzen mehr beherbergen will.
1/ Nachdem die #Mises-Vereins-Blase um @JoanaCotar, @FraukePetry, @HGMaassen, @RZitelmann, @reitschuster, @RolandTichy & Co. auch weiter nicht zur Ruhe kommt, nochmal, langsamer. Wer spricht da eigentlich im Bayerischen Hof? Größtenteils aus eigenen Quellen des Instituts. 🧵
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37/ Um mit noch einer Mythe aufzuräumen - Wahnsinn, die Vorstellungskraft mancher Menschen ist wirklich groß: Die Reaktionen der Politik folgten größtenteils auf die Entscheidung des Bayerischen Hofs. Es gab vorher überwiegend keine Kritik, bis auf eine Stimme aus dem Landtag, als wir im Jahr 2024 darüber berichtet haben - mit Cemal Bozoglu. Und die darf es ja auch geben.
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35/ Vorgänger Nummer war falsch nummeriert, mi scusa. @ulfposh gibt dem ganzen Reichweite, klingt aber eher wie ein Aktivist. Journalistisch ist davon gar nichts. Ehrlich gesagt: Lächerlich und nicht ernst zu nehmen.
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36/ Auch @tfasbend1 mischt in der Debatte nun medial mit. Für Ostdeutsche Allgemeine um Holger Friedrich, einst für russischen Propagandasender RT.
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30/ Und nun zu der Frage, die nach dem letzten Thread aufkam: Warum melden sich ausgerechnet @FraukePetry und @JoanaCotar zu Wort, wenn es um das Mises-„Institut“ geht und verbreiten seit vorgestern eindeutige Desinformation. „Institut“ bleibt übrigens in Anführungszeichen - denn es ist kein wissenschaftlicher Betrieb.
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31/ @RZitelmann ist Autor beim Mises-Verein. Er sammelt seit gestern das Presseecho auf X, aber nur die Artikel, die ihm lieb sind.
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