
Father, Coder (BBC, , Wunderlist, M$,Citymapper, ..), Speaker, Author, Pilot. @ObjSmalltalk / https://nitter.cf/t.co/AhdnhQz4RR @mpweiher@mastodon.social
Berlin
Joined February 2012
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Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Here's some fuel for all the Europoor haters:
Germany just told us we'd have to fire one of our 3 founders to qualify for funding.
I was in talks with a German state-backed fund of fund managing billions, with one single mandate: invest in German funds to drive innovation and economic growth in the country.
They literally told me they like us a lot and are also impressed by our track record and performance so far, and even though not everyone in their team is a fan of our thesis, they believe in it.
But they passed for a whole different reason:
Because our all-male team of 3 people isn't "diverse enough" lol.
they literally told me: hire two more female partners (impossible on the economics of a fund our size), or let one of the three of us go to make room for a quota hire. do that, and they'd strongly consider investing.
I won't even get into how discriminatory this is toward men in the first place. nobody takes that seriously anyway, and honestly I don't care.
but what actually gets me is something bigger: as a German, I have to face the fact that the whole world continuing to laugh at Germany and overall Europe is completely justified.
a system that quietly kills the smallest, hungriest teams, the exact ones this money was created to support. and then everyone acts surprised that talent and capital keep leaving the country.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
70,000 people died in Gaza during the war. According to Hamas itself, 50,000 of them were Hamas fighters. And of the 20,000 “children” killed, 80% were male combatants aged 16-18.
The Gaza “genocide” is the biggest hoax of the 21st century.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Schön dass die Grünen ihre eigenen Lügen von der teuren Kernkraft nicht mehr durchhalten.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Replying to @JochenBittner
Der Atomausstieg ist in Deutschland das, was der Brexit in UK ist.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Replying to @cicero_online @UlrichGraeber
Deutschland: 36,18 Cent/kWh Haushaltsstrom im 1. Halbjahr 2026, EU-Schnitt 28,32 Cent (Eurostat). Wer Kernkraft abschaltet und dann über teuren Strom klagt, hat die Rechnung selbst geschrieben.
ec.europa.eu/eurostat/web/pr…
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Post von der Staatsanwaltschaft: Nach der Jagd auf unsere Reporter in Erfurt stellt die zuständige Ermittlungsbehörde ein Beleidigungs-Verfahren gegen einen der übelsten Aufpeitscher des Mobs einfach ein. Es geht zwar zweifellos um eine Straftat - man sieht allerdings kein „öffentliches Interesse“ an der Strafverfolgung.
Die Tatsache, dass die Beleidigung („Wichser“ etc.) in einer aufgeheizten Mob-Dynamik im Vorlauf zu gefährlicher Körperverletzung stattfanden, macht es, wenn man der Staatsanwaltschaft folgt, nicht umso gravierender, sondern „relativ niedrigschwellig“.
Dann der Hammer-Satz: Berücksichtigt werden müsse aus Sicht der Erfurter Staatsanwaltschaft auch, dass „die stetig wachsende Fallzahl tätlicher und ehrverletzender Angriffe auf Medienschaffende“ zum „ganz überwiegenden Teil jedoch von der politischen Rechten“ ausgingen. Was auch immer das bedeuten soll: Ist ein Angriff deshalb weniger schlimm? Oder von gesellschaftlich geringerer Relevanz?
Deutsche Staatsanwaltschaften führen unzählige Verfahren wegen harmlosester Postings im Netz bis zur Hausdurchsuchung, die die betroffenen Politiker oft gar nicht ohne spezialisierte Anzeige-Agenturen mitkommen würden. Da wo jemand mit gebrüllten Beleidigungen einen Mob zur Gewalt aufpeitscht, verweist die Staatsanwaltschaft unsere Reporter auf den Weg der Privatklage.
apollo-news.net/jagd-auf-apo…
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
For decades, new nuclear power plant development in America was a solution waiting for a problem. The demand wasn't there, so the industry stalled while other countries raced ahead. That era is over.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Giffey zieht die Grenze. Ihre Partei zieht den Kopf ein.
Diesen Satz sollte sich jeder in der Berliner SPD zweimal anhören:
„Dass wir eine Grenze ziehen.“
Franziska Giffey meint damit eine Grenze für den Fall, dass ungeklärt bleibt, wie mögliche Koalitionspartner zu Antisemitismus stehen. Zu organisierter Kriminalität. Zur Polizei. Zum Verfassungsschutz.
Man muss diese Liste zweimal lesen. Hier redet keine Oppositionspolitikerin über den politischen Gegner. Hier redet die amtierende Wirtschaftssenatorin über die Partner, mit denen ihre eigene Partei gerade die Regierung verhandelt.
Wann gab es das zuletzt?
Die SPD in Berlin kommt auf 12,1 Prozent. Das ist Platz fünf, hinter der AfD. Eine Partei in diesem Zustand bräuchte eigentlich eine Pause und einen Spiegel. Die Landesspitze hat sich anders entschieden und will Juniorpartner in einem Bündnis unter Führung der Linken werden.
Giffey sollte dafür die Arbeitsgruppe Wirtschaft leiten. Sie hat abgelehnt, weil sie das nicht glaubwürdig vertreten könne.
In der Berliner SPD gilt das heute als Querulantentum. Früher nannte man es Rückgrat.
Ausgerechnet Berlin. Hier stehen Synagogen unter Polizeischutz, und Polizisten werden an Silvester beschossen. Organisierte Kriminalität ist hier kein Tatort-Drehbuch, sondern Alltag in den Lageberichten. In dieser Stadt verhandelt die SPD mit einem Partner, bei dem ihre eigene Senatorin genau bei diesen Fragen keine klaren Antworten erkennt.
Ernst Reuter rief einst: „Schaut auf diese Stadt!“
Die Berliner SPD schaut lieber weg.
Helmut Schmidt hätte für so ein Manöver zwei Worte gehabt und eine Zigarette danach.
Die SPD war in ihren besten Zeiten die Partei der Polizisten, der Facharbeiter und der Brandmauer gegen jeden Extremismus. Heute verhandelt sie, wie viel Klarheit sie sich beim Antisemitismus noch leisten will.
Giffey hat die Grenze gezogen. Allein.
Der Rest der Partei rennt weiter mit dem Kopf gegen die Wand und wird sich am Ende wundern, warum die Wand stehen bleibt und nur die Partei kleiner wird.
#Giffey #SPD #Berlin #Maischberger #Antisemitismus #Linke #Rückgrat
@maischberger @FranziskaGiffey @spdberlin @SteffenKrach
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
In Deutschland wird der Ausstieg aus dem Atomaustieg diskutiert.
Danke an die Denkfabrik @Denkfabrik_R21 und an @schroeder_k Schröder für ihren Einsatz für rationale Energiepolitik!
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Das war ein wichtiger Moment bei unserer gestrigen Konferenz zu #Erneuerbare und #Kernenergie: Als Speaker aus USA, Schweden, Finnland und Canada ihre jeweilige Energiepolitik präsentierten. Schweden etwa plant derzeit sieben neue AKWs, berichtete uns der zuständige Regierungskoordinator.
Viele im Raum wussten vorher schon, dass bei diesem Thema derzeit weltweit sehr viel geht. Aber in diesem Moment wurde es ganz konkret: überall auf der Welt arbeitet man rational und strategisch daran, künftig mehr Energie günstig und verlässlich zur Verfügung zu haben. Dabei setzt man auf Erneuerbare, aber eben auch auf Kernenegie. Und Deutschland steht daneben und sieht zu.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Franziska Giffey weiß, wovon sie spricht. Sie war Bezirksbürgermeisterin in Neukölln, sie kennt die Hochzeiten und die Moscheen. Und sie sagt öffentlich, was viele seit Jahren wissen und nicht aussprechen wollen: Auf großen Hochzeiten und in den Moscheen wurde immer wieder gesagt: Wählt die Linke. Das ist unsere Partei. Die sind als Einzige für Gaza und gegen Israel. Das war schon zur Bundestagswahl 2025 der Fall. Die Linke wusste, auf wen sie sich da einlässt. Der Auftritt von Issa Remmo und Ibrahim Ibrahim auf der Neuköllner Wahlparty war kein Zufall, sondern ein Schaulaufen. So Giffey im Focus-Podcast. Sie hat recht.
Wer in Neukölln regiert, sieht, wie sich bestimmte Milieus organisieren. Die Linke hat diese Unterstützung nicht abgewehrt, sie hat sie genutzt. Gleichzeitig tut sie so, als habe sie nichts gewusst. Das ist unglaubwürdig. Schwerdtner räumt bei Lanz die Nähe ein und nennt Fotos einen Fehler. Giffey nennt die Sache beim Namen: Die Partei wird nun von diesem Milieu unter Druck gesetzt. Wer sich mit Clan-Strukturen und Terrorunterstützern einlässt, wird nicht plötzlich unabhängig, nur weil er im Abgeordnetenhaus sitzt.
Giffey hat die Leitung der Arbeitsgruppe Wirtschaft in den Koalitionsverhandlungen abgelehnt. Sie nennt grundsätzliche Kritikpunkte: den Umgang mit Antisemitismus, das Verhältnis zur organisierten Kriminalität und zu Terrorunterstützern, die Vergesellschaftungspläne ohne finanzielle Grundlage. Das ist die Haltung einer Politikerin, die in Neukölln regiert hat und weiß, was passiert, wenn man diese Probleme wegredet. Die Berliner SPD-Spitze um Steffen Krach stellt sich trotzdem hinter die Gespräche mit der Linken. Ein Wahlergebnis zu respektieren ist das eine. Einen Automatismus zur Regierungsbildung mit einer Partei, die solche Kontakte normalisiert, ist etwas anderes.
In Neukölln steht Ahmed Abed als möglicher Bezirksbürgermeister im Raum. Er lehnt den Begriff Clan-Kriminalität als rassistisch ab und hat den israelischen Bürgermeister Tzvika Brot als Völkermörder bezeichnet. Wie soll so jemand die Partnerschaft mit Israel pflegen? Die Grünen haben bisher die Fantasie dafür vermisst. Die Frage ist, ob die SPD sie auch hat. Giffey warnt nicht aus Parteitaktik. Sie warnt aus Erfahrung. Wer diese Warnung ignoriert und trotzdem eine Koalition mit der Linken schmiedet, übernimmt die Verantwortung für das, was danach kommt. In Berlin wird gerade entschieden, ob Clan-Nähe und Israel-Feindschaft zur Regierungspraxis werden oder nicht. Giffey hat ihre Entscheidung getroffen. Die anderen müssen ihre noch treffen.
apollo-news.net/in-den-mosch…
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Top, die Wette gilt! Anna Veronika Wendland wettet mit Patrick Graichen, dass am 1.1.2040 in Deutschland Kernkraftwerke im Bau sind.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
A very insightful comment from Helen Pluckrose.
substack.com/@helenpluckrose…
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Neues aus dem deutschen Energiewunderland. Die Regierung hat eingesehen, dass in Dunkelflauten trotz aller Speicher, Importe und verlässlicher EE 25.6 GW fehlen (vielleicht hat sie das mit energy-simulation.de rausgefunden?) Die erste Charge wurde diesen Dienstag bestellt und die Netzbetreiber erhalten garantierte 155.000 €/Jahr/MW *allein für die Bereithaltung*. Später sind bis zu 244.000 €/y/MW möglich
Eine einfache Rechnung zeigt nun, dass in der Endstufe *allein* die Bereitstellung den Strompreis um 1.50 ct/kWh erhöht. Dabei ist noch keine kWh Strom erzeugt worden. Der aktuelle Betrieb mit Gaskosten, Emissionszertifikaten, neuer Infrastruktur usw kommt noch hinzu.
Wohlgemerkt: Dieser Aufschlag gilt für alle Abnehmer, auch Industrie. Bei Großindustrie (14 ct/kWh) macht das mehr als 10% aus, in Frankreich (8ct/kWh) fast 20%, aber die brauchen diesen Zinnober ja nicht.
Let that sink in: 10% Dunkelflautenaufpreis als reine Versicherung, ohne eine einzige kWh zu bekommen.
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Die gescheiterte Energiewende hat das Wort "Dunkelflaute" in den Sprachgebrauch anderer Sprachen gebracht.
bloomberg.com/news/articles/…
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Ich lese solche Posts wie von @Namez6thl häufiger. Und es tut mir leid, das wird jetzt länger (zwei Posts).
Ich nehme an, diese Posts sollen humanitär klingen, und manchmal sind sie vielleicht sogar so gemeint; das will ich gerne auch hier unterstellen. Sie sind aber, wie ich finde, zutiefst verstörend.
Verstörend, weil sie diese absolute, geradezu krankhafte Fixierung auf den Gazastreifen noch einmal in die Öffentlichkeit spülen – immer mit dem gleichen vermeintlich humanitären Ansatz. Der gesamte Krieg ist unter einem humanitären Ansatz kommentiert worden, der ausschließlich die Bevölkerung in Gaza in Schutz nimmt. Das ist absurd. Noch absurder freilich ist, dass die möglicherweise künftige Regierende Bürgermeisterin von Berlin meint, ihr würden palästinensische Perspektiven fehlen, zu diesem Thema. Wie viel soll es denn bitte noch sein?
Abseits aller teilweise durchaus treffenden Nazi-Vergleiche und den zerbombten deutschen Städten aus den 40er-Jahren:
Ein halbwegs ausgeglichener Ansatz hätte sich fragen müssen: Wie sehen eigentlich die humanitären Folgen auf der anderen Seite aus?
Dass niemand über 70.000, zeitweise 100.000 Flüchtlinge aus dem Norden Israels gesprochen hat, ist sozusagen noch geschenkt.
Aber der 7. Oktober 2023 hatte nicht, „nur“ 1.200 Todesopfer, sondern insgesamt etwa 15.000 Opfer. Und da sind viele dabei, die – von den psychischen Verletzungen ganz abgesehen – Gliedmaßen verloren haben, das Augenlicht ganz oder teilweise verloren haben, entstellt worden sind oder andere schwerste Verletzungen erlitten haben, die teilweise nur mit langen Rehabilitationsmaßnahmen wieder halbwegs geheilt werden konnten.
Wer spricht davon?
Wenn man diese Zahl sieht, muss einem auch auffallen:
Das entspricht innerhalb eines einzigen Angriffs, der knapp drei Tage (!) gedauert hat, bevor es den Sicherheitskräften gelang, ihn zu beenden, fast der Gesamtzahl der nach eigenen Angaben der Hamas getöteten Kämpfer in 3 Jahren Krieg – völkerrechtlich Soldaten der Hamas-Organisation – im Gazastreifen.
Und es ist auch oft gesagt worden: Die Zahl der zivilen Opfer mag bedauerlich sein, trotz ihrer mehrheitlichen Unterstützung für den Angriff. Nur: Sie ist eben, auch wenn es noch so kaltschnäuzig ist, außerordentlich gering im Verhältnis zu den Kombattanten. Aber auf israelischer Seite waren die Opfer überwiegend Zivilisten. Das jedenfalls steht fest.
Verstörend sind solche Posts, weil sie pauschal so tun, als sei das Überleben im Gazastreifen derzeit das Entscheidende, womit die Leute konfrontiert sind. In diesem „Überleben“, wie es genannt wird, gab es Kommunalwahlen. Die Hamas findet Zeit, eine kommunale Abgeordnete der Fatah zu bedrohen, und die findet Zeit, an die Öffentlichkeit zu gehen, um ihre Kritik an der Hamas deutlich zu machen.
In dieser Zeit sind fast 40.000 Bewohner aus Gaza geflüchtet, und zwar ins Ausland: ganz legal ausgereist, weit überwiegend über Ägypten, gegen entsprechende Schmiergeldzahlungen und natürlich mit Billigung der israelischen Sicherheitskräfte. Eine hermetische Abriegelung gibt es da nicht.
Verstörend sind solche Posts, weil es tatsächlich Zeltstädte in Gaza gibt. Menschen leben in Zelten, und jetzt im Winter ist das auch am Mittelmeer langsam kein Vergnügen. Es liegt Müll herum, der aber weggeräumt wird. Womit? Mit ausländischem Geld, ausländischer Hilfe, ausländischen Baggern, die – erstaunlich – von israelischen Sicherheitskräften in den Gazastreifen gelassen werden, obwohl Baumaterial für die Hamas historisch betrachtet so etwas wie eine Waffe ist.
/2
Replying to @OdaNaumburg
Ich glaube die sind gerade in erster Linie mit dem eigenen Überleben beschäftigt LG
Marcel Weiher 🇪🇺 retweeted
Dow Chemical is planning to use four Xe-100 HTGRs to power its Seadrift facility in Texas. The NRC completed the environmental evaluation in May, and completed the safety review on Oct 30. The construction permit for the project will soon follow. Article link in reply
The high-temperature, gas-cooled reactors will provide both electricity and steam for the Dow facility. The four reactors will produce 800 MW of heat, or 320 MW of electricity.
The industrial sector, which needs high-temp heat, will be relatively hard to decarbonize. Nuclear will play a significant role.
































